Menschen mit Schizophrenie und bipolaren Störungen leiden unter einer ganzen Menge an Symptomen. Oft sehen, hören, fühlen, schmecken oder riechen Dinge, die nicht wirklich existieren oder sind völlig überzeugt von Tatsachen, die ojektiv gar nicht wahr sein können. Auch leiden sie unter enormen Verfolgungswahn und teilweise auch unter Ängsten, Menschen oder sogar Außerirdische könnten sich gegen sie verschworen haben.
Die Symptome unterteilt man generell zwischen positiven, negativen und kognitiven Symptomen. Die beschriebenen Symptome gehören zu den positiven, währens beispielsweise Antriebsarmut, sozialer Rückzug und Mangel an Konzentration zu den negativen Symptomen gezählt wird. Zu den kognitiven Symptomen gehören Sprach- und Denkverarmung sowie Denkstörugen, also eine starke Verwirrtheit des Patienten.
Der Krankheitsverlauf ist demnach gekennzeichnet durch nicht kontrollierbare und extreme Auslenkungen des Antriebs, der Aktivität und der Stimmung, die weit außerhalb des Normalniveaus in Richtung Depression oder Manie schwanken. Dies geschieht vor allem, wenn die Krankheiten unbehandelt bleiben.
Während in der Psychiatrie die Stimmungsschwankungen mit einer Depression gleichgesetzt werden, ist die Manie, wenn übertriebene Euphorie beobachtet wird. In Deutschland erkrankt statistisch gesehen fast jeder Hundertste einmal im Leben an einer bipolaren Erkranung. Männer und Frauen sind zwar meist gleich häufig betroffen, aber der Krankheitsbeginn ist bei Männern oft im Alter von 20 bis 25 Jahren, bei Frauen eher bei einem Alter von 25 bis 30 Jahren. Neben den genannten Zahlen kann die Krankheit aber auch zu jedem Zeitpunkt auftreten. Ein Krankheitsschub, sprich, eine Krankheitsphase, kann Wochen bis Monate dauern, danach heilt die Psychose mehr oder weniger vollständig ab, bis nach mehreren Monaten oder sogar erst nach Jahren ein neuer Schub erfolgt.
Jeder Mensch nimmt die
bipolare Störung unterschiedlich wahr. Manche sind kaum depressiv, haben aber sehr beunruhigende manische Phasen. Häufig führt die Schizophrenie zu unsozialem Verhalten, Beziehungsstörungen und Beeinträchtigungen auf der Arbeit. Leider sind diese psychiatrischen Störung häufig mit stark negativen Vorurteilen belastet, die zu Ausgrenzung und Isolierung der betroffenen Menschen führen kann. Dies schränkt die Lebensqualität natürlich erheblich ein. Auf der anderen Seite können die genannten Symptome behandelt werden, sobald eine bipolare Störung festgestellt worden ist.