HÖREX sucht Unterstützung für Hilfsprojekt in der Tschernobyl-Region - Aktionsplakat (Quelle: HÖREX/
Vertraute Gespräche und schöne Musik, Vogelstimmen und Wellenrauschen, Kinderlachen oder dringende Telefonate… - Gutes Hören sichert uns tagtäglich einen wichtigen Teil unserer Lebensqualität. Und deshalb hat in Deutschland jeder Mensch, dessen Hörfähigkeit nachlässt, gesetzlichen Anspruch auf eine professionelle Versorgung mit modernen Hörgeräten. Doch in vielen anderen Ländern der Welt ist dieser Standard keineswegs eine Selbstverständlichkeit. In der einstigen Sowjetrepublik Weißrussland beispielsweise kann das marode Gesundheitssystem selbst hochgradig hörgeschädigten Kindern keinerlei Hörgeräte-Versorgung ermöglichen. Besonders bedauerlich ist dies für die Menschen in der Tschernobyl-Region, wo aufgrund der Spätfolgen des verheerenden Reaktor-Unglücks viele Kinder angeborene Hörschäden haben. Dass einige von ihnen den-noch Sprache erlernen und sich angemessen entwickeln können, dafür engagieren sich nun die Hör-Experten der Akustiker-Gemeinschaft HÖREX. Gemeinsam mit den Kunden der bundesweit über 380 Fachgeschäfte der Gemeinschaft sammelt die HÖREX noch funktionstüchtige Hörgeräte für Kinder in der Region Tschernobyl. Spender, die die karitative Aktion unterstützen möchten, sind von Herzen willkommen.
„Zweieinhalb Jahrzehnte liegt das verheerende Reaktor-Unglück von Tschernobyl mittlerweile zurück, doch vor Ort sind dessen Folgen bis zum heutigen Tag spürbar", erklärt Tannassia Reuber, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der HÖREX „Insbesondere die nachwachsenden Generationen haben diese Folgen zu tragen. Neben einer deutlichen Zunahme an Krebserkrankungen und körperlichen Fehlbildungen ist bei den Kindern der Region auch eine gravierende Zahl angeborener Hörschäden feststellbar. Dies wiegt um-so schwerer, da das marode Gesundheitssystem von Weißrussland den Kindern keinerlei professionelle Hörgeräte-Versorgung ermöglichen kann. Ohne diese Unterstützung verpassen sie ganz entscheidende Lern- und Entwicklungsprozesse, die sich später nicht mehr nachholen lassen."
In der Bundesrepublik finanziert die Krankenkasse alle sechs Jahre eine Basis-Hörgeräteversorgung, für die dann lediglich eine Zuzahlung von zehn Euro anfällt. Gebrauchte und noch funktionstüchtige Hörgeräte dürfen nach den hiesigen gesetzlichen Regelungen nicht wiederverkauft werden. In der Tschernobyl-Region können diese Geräte Kindern lebenswichtige Hilfe und eine echte Perspektive bieten. Die Hör-Experten der HÖREX wollen ab sofort gemeinsam mit ihren Kunden dafür sorgen, dass diese mögliche Hilfe ihr Ziel tatsächlich erreicht.
„Wir möchten alle Menschen darum bitten, alte, noch funktionstüchtige Hörgeräte, die sie selbst gar nicht mehr nutzen, für unsere Aktion zu spenden", so Tannassia Reuber. „Die eingegangenen Spenden-Geräte werden von uns fachkundig aufbereitet und anschließend an einen HÖREX-Mitgliedsbetrieb in der Stadt Brandenburg gesandt. Die hier an-sässigen Hörakustiker engagieren sich seit Jahren aktiv in der Tschernobyl-Hilfe und nehmen jährlich Hörgeräte-Anpassungen in mehreren Hörgeschädigten-Schulen in der weißrussischen Stadt Retschiza vor."
Einen HÖREX Hör-Experten in ihrer Nähe finden Interessenten auf www.hoerex.de
Redaktioneller Hinweis:
Die HÖREX Hör-Akustik eG mit Sitz in Kreuztal wurde 1995 gegründet und ist eine der führenden Leistungsgemeinschaften der Hörakustik-Branche. Heute gehören ihr bundesweit über 380 Hörakustik-Meister-Fachbetriebe an. Ziel der HÖREX-Akustiker ist es, Menschen mit Hörminderung eine optimale individuelle Hörlösung anzubieten, die sich an ganz persönlichen Höransprüchen und einem fairen Preis-/Leistungs-Verhältnis orientiert. Die HÖREX bietet ihren Mitgliedern zukunftsorientierte Perspektiven und eine attraktive Einkaufspolitik, umfangreiche Marketing-Unterstützung und zahlreiche Dienstleistungen, Angebote zur berufsbegleitenden Weiterbildung und Qualitätszertifizierung. Weitere Informationen finden Sie unter www.hoerex.de
Pressekontakt: Martin Schaarschmidt, Tel. (030) 65 01 77 60, eMail: martin.schaarschmidt@berlin.de, www.martin-schaarschmidt.de