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Scheidungen in Deutschland auf Rekordhöhe - Rechtsanwälte kommen ins Schwitzen

Autor: wwengenroth | Erstellt am: 26.04.2011 | Gelesen: 591
Kategorie: Recht - Gesetz & Steuern | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Die Scheidungsrate hat deutlich zugenommen. Wie das statistische Bundesamt veröffentlicht hat lassen sich tendenziell eher die Frauen scheiden.

Scheidungen in Deutschland
Scheidungen in Deutschland

Zahl der Scheidungen steigt

Laut dem statistischen Bundesamt hat sich die Scheidungsrate erneut erhöht. Jede dritte Ehe wird in Deutschland geschiedenen. Das einzig positive daran ist, dass die durchschnittliche Ehe nun länger dauert. Erste die teure Hochzeit und dann die teure Scheidung. Scheidungen sind nämlich leider oftmals teurer als die Hochzeiten - und auch nervenaufreibender. Daher ist ein guter Rechtsanwalt wichtig.

Zahlen und Fakten zu Scheidungen in Deutschland

Die Zahlen lassen keine Zweifel zu: Jede dritte Ehe in Deutschland wird geschieden. Die Ehe ist in Deutschland ist mehr gefährdet als zuvor: Seit sechs Jahren haben wieder mehr Ehepaare die Scheidung eingereicht. Laut dem statistischen Bundesamt wurden im Jahr 2008 ca 190.000 Ehen geschieden. Somit stieg Scheidungsanzahl um 4.800 oder drei Prozent. Während die Scheidungen im Zeitraum von 1992 bis 2003 - mit Ausnahme des Jahres 1999 – stetig gestiegen sind, so gingen Sie von 2004 bis 2007 zurück..

Scheidungsrate bei 39%

Das statistische Bundesamt ermittelte eine Scheidungsrate von etwa 39 Prozent – allerdings ist zu berücksichtigen, dass nur Ehen mit einer Dauer bis 25 Jahre betrachtet werden können. Im Jahr 2008 wurden von 1.000 Ehen elf geschieden, 15 Jahre zuvor waren es dagegen nur acht von 1.000 Ehen.

Scheidungsrate in Städten höher

In den Großstädten gibt es überdurchschnittlich viele Ehescheidungen. Paare, die nach der Hochzeit in der Stadt wohnen bleiben, lassen sich mit 23 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit scheiden. Das Phänomen gilt auch umgekehrt: Wer auf dem Land geheiratet hat und danach in die Stadt zieht, setzt seine Ehe ebenfalls eher aufs Spiel.

Zeitraum zur Scheidung wird größer

Von Jahr zu Jahr vergeht mehr Zeit, bis sich Paare zu einer Trennung entscheiden. Während im Jahr 1990 ein Paar durchschnittlich 11,5 Jahre verheiratet war; so waren es im Jahr 2007 Schnitt 13,9 Jahre verheiratet und 2008 betrug die durchschnittliche Ehedauer bei der Scheidung sogar 14,1 Jahre.

Mehr Frauen lassen sich scheiden

2008 kamen 55% der Scheidungsanträge von Frauen und nur in etwa jedem dritten Fall von den Männern (37 Prozent). Doch holen die Männer auf: Um fünf Prozent stieg die Zahl der von ihnen gestellten Anträge. ! Der Scheidungsantrag wurde im Jahr 2006 in über 55% der Fälle nur von der Frau eingereicht. Bei 36% der Scheidungen wollte sich nur der Mann scheiden lassen. Die restlichen Scheidungsanträge wurden von beiden Ehepartner einvernehmlich gestellt. Auch die Ehezeit wird kürzer: Viele Ehen schaffen es gar nicht bis zum verflixten 7. Jahr und werden schon vorher geschieden.

Scheidung schon unter einem Jahr Trennung

Viele Ehen halten noch nicht einmal ein Jahr aus. Rund 85 Prozent aller Ehen in Deutschland wurden im vergangenen Jahr nach einjähriger Trennung geschieden, das waren drei Prozent mehr als 2007. Bei 3.100 Scheidungen waren die Partner noch kein Jahr getrennt, das ist ebenfalls ein Plus von rund drei Prozent. Die Zahl der Scheidungen nach dreijähriger Trennung ist dagegen um rund zwei Prozent zurückgegangen.

Die Scheidungsentscheidung fällt Bürgern leichter

Die Scheidung einzureichen, schreckt heutzutage kaum noch einen zurück. Bei dieser statistischen Quote fragt man sich aber, warum? Die rechtliche Situation durch die Abschaffung des Schuldprinzips hat sich signifikant erleichtert. Heute zählt nur noch das Zerrüttungsprinzip. Das heute Scheidungsverfahren stellt fest, ob die Ehe nicht mehr zu retten ist und als Beweis dafür genügt in der Regel die Tatsache mindestens 1 Jahr getrennt zu leben. Das ist die berühmte Trennung von Tisch und Bett oder juristisch korrekt die Auflösung der häuslichen Gemeinschaft (§55 im Ehegesetz). Die Trennung wird damit fast zu einem „Ritual", das genauso häufig vorkommt wie eine Geburt oder eine Hochzeit!

Scheidungen brauchen gute Rechtsberatung

Nicht nur die Hochzeitsfeier kann richtig teuer werden, sondern eine Scheidung wird auch nicht günstiger. Nach wie vor werden kompetente Rechtsanwälte für Scheidungen beansprucht. Für Braunschweig, Wolfenbüttel und Gifhorn ist die renommierte Rechtsanwaltskanzlei von Frau Dr. Ruth Moos-Wittmund für Scheidungen die Top-Adresse. Die Kontaktdaten lauten:

Rechtsanwaltskanzlei
Dr. Moos-Wittmund
Jenastieg 24
38124 Braunschweig

Telefon: 0531 / 877 07 – 0
Telefax: 0531 / 877 07 - 16
Email: info@scheiden-tut-weh.de
Homepage: www.scheiden-tut-weh.de

Verfasst von Winfried Wengenroth

 
 
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