Die meisten Unternehmen, die ein Ladengeschäft unterhalten, haben es inzwischen erkannt: In die
Dekoration sollte man durchaus etwas investieren, sprich insbesondere die Dekoration von einem Schaufenster ist es, die das Kaufinteresse bei den Verbrauchern weckt.
Die Dekoration von einem Schaufenster dabei aber zu gestalten, erfordert in der Regel nicht nur sehr viel Zeit, sondern auch vor allem auch Erfahrung. Das Spiel mit Farben und mit Licht ist dabei nicht jedem „in die Wiege gelegt". Wenn man dabei bedenkt, dass professionelle Dekorateure eine Ausbildung absolvieren müssen, dann ist es nur allzu verständlich, dass sich ein Schaufenster, das von der Chefin selbst, oder deren eigentlich unqualifizierten Mitarbeiterin, die ansonsten nur im Verkauf tätig ist, und das Schaufenster, das von einem professionellen Dekorateur gestaltet wurde, erheblich doch voneinander unterscheiden. – Dabei muss man jedoch gerade was die Gestaltung des Schaufensters anbelangt sehr sensibel sein und muss „ein Händchen" beweisen. An einem Schaufenster gehen nämlich in der Regel jeden Tag hunderte, oder aber auch tausende von Menschen vorbei. Ist die Konkurrenz dabei für das Unternehmen mit Ladengeschäft und Schaufenster besonders groß und ist man zudem nicht „das erste Geschäft am Platz", dann muss man schon etwas Zeit und Geld in sein Schaufenster investieren.
Ist man dabei auf der Suche nach einem Dekorateur, der sein Handwerk versteht, so muss man aber schon bei dessen Auswahl eine gute Wahl treffen, denn es gibt eine Reihe von Berufsgruppen, die für die Ausübung dieser Tätigkeit in Frage kämen. Man sollte daher darauf achten, dass man zumindest für das Schaufenster einen echten Schaufenster-Dekorateur bekommt. Für die Innendeko, die auch sehr wichtig ist, kann man hingegen einen Raumausstatter beauftragen. Dass es bei der Tätigkeit so große Unterschiede gibt, war dabei nicht immer so. Erst seit 1965 die Handwerkerordnung geändert wurde, wurde unterschieden in Raumausstatter und Dekorateur. Früher machte der Tapissier alles, was mit Deko zu tun hatte.
Michel Michale