Auch wenn sich an ihnen die Geister scheiden und manche die Nase rümpfen: Die Sulfide des Knoblauchs, allen voran das Allicin, sind wahre Allround Talente in Sachen Gesundheit. Sie wirken stark antibiotisch, verdünnen das Blut und fördern so die Durchblutung der Herzkranzgefäße. Sie senken die Blutfettwerte und den Blutdruck. Sie können Entzündungen sowie Asthma lindern und schützen schließlich auch noch vor Krebs. Bereits seit Jahrtausenden sind die gesundheitsfördernden Wirkungen des Knoblauchs bekannt.
Schon im alten China und Ägypten kannte man zahlreiche Heilwirkungen. Bei der ersten griechischen Olympiade soll Knoblauch sogar als Dopingmittel verwendet worden sein. Kann man sich heutzutage Potenzmittel rezeptfrei und verschiedene andere Medikamente gegen Impotenz und erektile Dysfunktion in der Versand Apotheke von Neu
Pillenpharm bestellen, galt damals der Knoblauch als Potenzmittel, von dem man sagte, dass „…der Knoblauch das Gesicht strahlend und das männliche Geschlechtsteil stark mache". Man ging davon aus, dass Knoblauch das Sperma vermehrte und Kleinlebewesen in den Därmen abtötete.
Bis zum Ende des letzten Jahrhunderts war Knoblauchsaft zudem das Hauptantibiotikum, das sogar noch in den letzten beiden Weltkriegen, als Mittel gegen Wundbrand, eingesetzt wurde. Ähnliche Eigenschaften wie der Knoblauch besitzen alle Lauchgewächse, wie die Zwiebel, Porree, Schnittlauch, wenn auch in schwächerer Form. Die Sulfide gehören zu den schwefelhaltigen Scharfstoffdrogen. Die eigentlich wirksamen Substanzen entstehen erst durch Zerstörung des Zwiebelgewebes, also durch Zerschneiden, Hacken oder Quetschen. Die schädliche Wirkung von so genannten Freien Radikalen im Körper ist unbestritten, denn sie greifen alles an, was Ihnen in die Quere kommt, zum Beispiel Zellmembranen, Proteine und die DNS.
Nun gibt es im Körper Enzyme, die die Radikale entschärfen können. Sulfide aus Lauchgewächsen können wiederum diese Enzyme aktivieren. Daraus ergibt sich ein gewisser Schutz gegen die Folgen von Radikal Angriffen, also gegen Arteriosklerose und Krebs. Aber auch auf anderen Ebenen setzen sich die Sulfide gegen den Krebs ein. So verhindern sie durch Hemmung des Bakterienwachstums im Magen die bakterielle Umwandlung von Nitrat in Nitrit, das wiederum in Verbindung mit Proteinen zu krebserregenden Nitrosaminen werden könnte. Dadurch erklärt sich auch die Senkung des Magenkrebsrisikos durch eine knoblauch- oder zwiebelreiche Ernährung. Der Schutz vor Magenkrebs zeigte sich zum Beispiel in einer Region in Georgia, USA, in der Zwiebeln angebaut wurden, und bei Bewohnern eines Knoblauch Anbaugebietes im Norden Chinas. In beiden Regionen hatten die Bewohner ein deutlich verringertes Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Bewiesen ist auch, dass Knoblauch und Co das Wachstum von Bakterien, Piltzen und Hefen verhindern.