Weltwirtschaftskrise droht fast jedem ein sozialer Abstieg.
Hatte man damals einen Beruf erlernt, konnte man als Familienvater die Familie ernähren und war gegen Armut mehr oder weniger abgesichert. In Zeiten der sogen. Weltwirtschaftskrise droht fast jedem ein sozialer Abstieg. Nicht einmal ein abgeschlossenes Studium bewahrt vor diesem Horrorszenario.
Aber oft sind es aber auch die Kommunen selbst, die diese Armutsviertel noch fördern, indem Migranten und sozial schwächere Bürger in bestimmten Gegenden regelrecht zusammengeballt werden. Zur Abschwächung werden sogenannte "Normalbürger" angesiedelt, in der Hoffnung, damit das Abkippen ganzer Stadtviertel zu stoppen. Also nicht Armut nach und nach, sondern gleich Armut von Anfang an durch Fehlbelegung und unverantwortliche Planungen. Man verschliesst davor die Augen und lässt Ghettos entstehen, frei nach dem Motto, "es wird alles wieder gut".
Aber wichtig ist es, das Übel "Armut" an der Wurzel zu packen. Anreize für die Jugend durch Fleiß und ein richtiges Schulsystem (das Schülern hilft sich zu entwickeln ohne nur Steine in den weiteren Lebensweg zu rollen) zu schaffen, Eltern mehr in die Pflicht zu nehmen und Bildung durch gezielte Maßnahmen zu fördern anstatt nur zu fordern.
Es muß auch wieder mehr soziale Verantwortung in Gesellschaft, Politik und Firmen geschaffen werden. Während z.B. bei Karstadt und Hertie Köpfe bei Kleinverdienern rollen, gehen Manager - trotz fehlender Eigenleistung - mit königlichen Abfindungen in die unverdiente Sommerpause.
Und dann noch die allgemeine Preisentwicklung, zu hohe Mieten, Lebenshaltungskosten, zu viel Steuern und Abgaben, da bleibt "Otto-Normalverdiener" kaum noch Spielraum den Kindern eine gute Erziehung zu bieten.
Warum lernen, wenn später sowieso nur die Arbeitslosigkeit winkt?Dieser Denkweise kann nicht durch leere Versprechen und Tatenlosigkeit begegnet werden. Hier sind wir alle gefragt, geben wir unserer Jugend - aber auch allen älteren Menschen - die faire Chance durch Lernen, Fleiß und Beschäftigung ein menschenwürdiges Leben führen zu können.