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(tdx) Es beginnt morgens im Bad, mit Fön, Rasierer und elektrischer Zahnbürste. Gefolgt vom Frühstücks-Toast und Kaffee vor der Arbeit und endet mit dem gemütlichen Abend vor dem Fernseher oder mit guter Musik. Ermöglicht wird dies alles durch kleine „Löcher in der Wand": die Steckdosen. Bei der Planung der eigenen vier Wände ist es meist eine knifflige Aufgabe, zu entscheiden wo und wie viele man in die Räume setzt. Es muss auf vieles geachtet werden, damit der Komfort am Ende nicht leidet. Die Experten von homesolute.com dem führenden Online-Magazin rund ums Bauen, Wohnen und Leben helfen, mit einfachen Regeln, die Elektroinstallation richtig zu planen.
Wie viele Steckdosen in einem Raum nötig sind, hängt von der jeweiligen Funktion und vor allem von der Raumgröße ab. Bevor die Steckdosen geplant werden können, muss man sich darüber im Klaren sein, welche Geräte später im Zimmer Platz finden sollen. Generell gilt aber das Motto: „Lieber zu viel als zu wenig." Es können sogenannte „Leerdosen" gelassen werden, die bei Bedarf zu jedem späteren Zeitpunkt unkompliziert nachgerüstet werden können. Ein Punkt der unabhängig von der Raumfunktion Beachtung verdient ist das Staubsaugen. Die Steckdosen sollten in jedem Fall so angebracht werden, dass man in jedem Zimmer bequem alle Ecken erreichen kann, ohne dabei das Staubsaugerkabel zu sehr zu strapazieren.
Verschiedene Räume, verschiedene Ansprüche
Im Badezimmer werden zwar viele Geräte benutzt, allerdings selten zur gleichen Zeit. Fön, Zahnbürste und Rasierer müssen nicht rund um die Uhr angesteckt bleiben, daher reichen in diesem Fall meist ein bis zwei Steckdosen für alle drei Geräte. Dagegen sorgt ein Radio den ganzen Tag über für gute Laune. Insgesamt gilt im Bad ein Richtwert zwischen drei und fünf Steckdosen. Je nachdem ob Waschmaschine und Trockner zusätzlich im Bad untergebracht werden oder nicht.
Im Schlafzimmer variiert die empfohlene Steckdosen Anzahl am meisten. Manche möchten bequem vom Bett aus Fernsehschauen, andere halten den Schlafraum frei von elektronischen Geräten. Unverzichtbar ist allerdings mindestens eine Steckdose für die Nachttischlampe. Ansonsten empfehlen die Experten auch hier eine Steckdosenanzahl zwischen drei und fünf. Ein zusätzlicher Lichtschalter neben dem Bett oder ein Panikschalter zahlen sich ebenfalls aus. Der Panikschalter aktiviert alle Lichter in Haus und Garten und wirkt damit abschreckend auf eventuelle Einbrecher.
Weitaus mehr Strom-Zugänge werden dagegen im Wohnzimmer benötigt. In diesem Bereich finden meist alle Hi-Fi-Geräte Platz: Fernseher, DVD-Player, CD-Player, Verstärker, Boxen und vieles mehr müssen berücksichtigt werden. Zusätzlichen Komfort schaffen Touchdimmer, mit denen sich je nach Situation immer die optimale Helligkeitsstufe einstellen lässt. Bei einer Raumgröße bis 12qm² gilt die Faustregel von vier bis acht, für alle größeren Wohnzimmer von fünf bis zwölf Steckdosen.
Eindeutig die meisten Steckdosen werden aber im Bereich der Küche gebraucht. Beim Frühstück, Mittagessen, Abendessen, fürs Backen, Kochen und Leben mit der Familie ist die Küche Dreh- und Angelpunkt des Hauses. Die verschiedensten Küchengeräte, angefangen bei Kaffeemaschine, Toaster und Wasserkocher, bis hin zum Mixer, Waffeleisen, Pürierstab und der Mikrowelle müssen untergebracht werden. Aber auch größere Geräte wie zum Beispiel die Spülmaschine, der Kühlschrank, und eventuell ein Gefrierschrank müssen mit Strom versorgt werden. Aufgrund der vielen Geräte raten die Experten bereits bei einer Raumgröße bis 10qm² zu einer Anzahl von sieben bis elf Steckdosen. Allerdings erhöht sich der Bedarf bei einer größeren Küche nur gering, lediglich ein bis zwei Steckdosen mehr werden dann empfohlen.
Ein allgemeiner Hinweis der Experten von homesolute.com: Im Normalfall benötigen die Räume, in denen man sich am meisten aufhält, die meisten Steckdosen. Stellt man am Ende trotz aller Planung fest, dass nicht ausreichend viele Steckdosen vorhanden sind, können Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosen immer noch Abhilfe schaffen. Bei einem Neubau lohnt sich außerdem die Überlegung bereits von Anfang an eine elektrotechnische Infrastruktur installieren zu lassen. So kann nicht nur die Beleuchtung sondern die gesamte Gebäudetechnik von einem Punkt aus gesteuert und überwacht werden. Das steigert die Sicherheit, den Wohnkomfort und nicht zuletzt auch den Wert der Immobilie.
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Tanja Est