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Säureschutzmantel der Haut - Eine Werbelüge der Kosmetik-Industrie?

Autor: sanotip | Erstellt am: 26.08.2009 | Gelesen: 13145
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateBrateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Gibt es den Säureschutzmantel der Haut wirklich?

Sicher haben Sie schon einmal etwas vom Säureschutzmantel der Haut gehört, und wie wichtig seine Funktion ist. Aber wie entsteht dieser Säureschutzmantel?

Damit alle Körperfunktionen in gesunder Art und Weise ablaufen können, benötigt unser Körper bis, auf wenige Ausnahmen, eine basische Stoffwechsellage. Um diese zu gewährleisten, müssen überflüssige Säuren ausgeschieden werden. (Ein Übermaß an Säuren entsteht durch falsche Ernährung, Stress, übertriebene sportliche Aktivitäten, aber auch durch verschiedene Erkrankungen.) Eine Möglichkeit, Säuren los zu werden, ist die Ausscheidung über die Haut. Das heißt, der Säureschutzmantel der Haut entsteht durch die Ausscheidung der überschüssigen Säuren des Körpers. Und nach einer Schutzfunktion können wir lange suchen. Denn die Säure auf unserer Haut schützt nicht, sie schädigt.

Hierzu möchte ich noch einen interessanten Sachverhalt schildern. Fast neun Monate schwimmen Babys im Fruchtwasser der Mutter. Das Fruchtwasser hat einen pH-Wert von 8 (basisch), wenn sich die Mutter während der Schwangerschaft gesundheitsbewusst verhalten bzw. ernährt hat. Die Kinder dieser Mütter werden, obwohl fast 9 Monate von Fruchtwasser umgeben, mit schöner glatter Haut geboren. Kinder, welche 9 Monate im Fruchtwasser mit einem pH-Wert von 7 oder darunter schwammen (nicht mehr basisch), kommen meist total verschrumpelt zur Welt. Oft sind es dann auch diese Kinder, welche an Neurodermitis, Schuppenflechte und Allergien leiden. An diesem Beispiel können Sie erkennen, wie unsinnig Pflegeprodukte sind, die den Säureschutzmantel der Haut fördern.

Die beste Pflege der Haut ist eine Pflege mit basischen Produkten. So können Sie z. B. unreiner Haut, Pickeln oder zu großen Poren, Neurodermitis und Ekzemen vorbeugen. Um die Haut von der Säure zu befreien, empfiehlt es sich, ein Basenbad zu nehmen. Die Verweildauer im Basenbad beträgt mindestens eine Stunde. Sie werden jetzt sicher befürchten, dass Sie danach ganz verschrumpelt aus der Wanne steigen.
Doch da kann ich Sie beruhigen.

Nehmen Sie einen griffigen Waschlappen oder noch besser, eine Badebürste mit ins Wasser und massieren Sie mit mäßigem Druck in Ausscheidungsrichtung alle zehn Minuten. In Ausscheidungsrichtung heißt, die Oberarme werden zu den Achseln hin gebürstet bzw. massiert und die Unterarme in Richtung Fingerspitzen. Genauso wird an den Beinen verfahren. Oberschenkel in Richtung Leisten und Unterschenkel zu den Zehen hin bürsten. Der Brustkorb wird zu den Achseln hin massiert bzw. gebürstet und der Bauch und der untere Rücken zu den Leisten hin.
Vergessen Sie dabei nicht Ihre Füße ( auch die Fußsohle ) und die Hände und Finger. Dadurch wird nicht nur Ihre Haut vom Säuremantel befreit, Sie unterstützen dadurch auch gleichzeitig die Säureausscheidung aus Ihrem Körper durch die Haut ins Badewasser. Außerdem wird die Haut angeregt, sich selbst wieder zu fetten. Das hat sie ja durch jahrelanges Eincremen verlernt. Wenn Sie dann Ihr Bad beenden, duschen Sie sich nicht ab und lassen Sie das Basenwasser an Ihrer Haut trocknen. Also nicht abtrocknen. Das fördert noch einmal zusätzlich die Selbstfettung der Haut. Wenn Sie kein Basenvollbad nehmen können, sollten Sie zumindest ein Basenfußbad von mindestens einer Stunde Dauer durchführen. Nehmen Sie hierzu eine Schüssel mit Basenwasser (33° C warm) und stellen Sie Ihre Füße hinein. Alle zehn Minuten massieren Sie bitte mit einer Badebürste die Füße und Unterschenkel in Ausscheidungsrichtung, also in Richtung Zehen. Nicht umsonst werden unsere Füße als „Hilfsnieren" bezeichnet.

Bitte beachten Sie: Wenn Sie kalte Füße haben, wärmen Sie diese erst auf, bevor Sie ein Fußbad machen. Gehen Sie nicht frierend oder mit kalten Gliedmaßen ins Wasser. Wärmen Sie sich bitte vorher auf, z. B. mit einer Tasse Tee und kuscheln sich in eine warme Decke. Sind Sie dann warm und frieren nicht mehr, steht einem Wannenbad nichts im Wege. Falls Sie Krampfadern haben, baden Sie nicht zu warm und verlassen Sie die Wanne, falls es Ihnen unangenehm wird. Sie können sich anschließend zur Kreislaufanregung die Beine kalt abduschen. Bei einem offenen Bein machen Sie bitte nur ein Fußbad. Und zwar mit dem Fuß, an dem die Haut intakt ist. Über Nacht kann man sich wunderbar mit den basischen Strümpfen entsäuern. Hierzu wird in einer Schüssel warmes Wasser mit Basenbadepulver vermischt. Anschließend werden die inneren Strümpfe in die Basenlauge gelegt und danach so ausgewrungen, dass sie nicht mehr tropfen.

Dann setzt man sich auf die Bettkante und zieht die nassen Strümpfe an. Über die nassen Strümpfe zieht man sogleich die trockenen Strümpfe und legt sich ins Bett. So werden im Schlaf ohne viel Aufwand Säuren ausgeschieden. Am nächsten Morgen sind in der Regel beide Strumpfpaare trocken. Diese Art der Entsäuerung können Sie, wenn Sie möchten, jede Nacht wiederholen. Die Strümpfe sollten nach jedem Gebrauch gewaschen werden. Auch sollten Sie die basischen Strümpfe nur bei intakter Haut anwenden.

Wie stelle ich das Basenwasser für ein Vollbad oder für die Strümpfe her?
Ganz einfach und kostengünstig mit Bullrich-Badesalz aus der Apotheke oder mit Kaisernatron aus dem Lebensmittelgeschäft. Für ein Vollbad verwenden Sie ca. vier Esslöffel davon. Für die Herstellung der Strümpfe verwenden Sie entsprechend weniger.

Wichtig: Das Salz in das Wasser streuen, sonst entstehen Klumpen, die sich nicht auflösen. Mit dem Lösen und Ausleiten der Schlacken ist es aber allein nicht getan. Durch die jahre- und jahrzehntelange Übersäuerung aufgrund der durch die Ernährung gebildeten Säuren, musste Ihr Körper Mineralstoffe aus Ihren Knochen, Zähnen, aus dem Haarboden und Gelenkknorpeln lösen, um die Säuren zu neutralisieren. Hierdurch ist ein zum Teil massiver Mineralstoffverlust entstanden! Dieser muss ausgeglichen werden. Dies geschieht mit einer ausreichend basenbildenden Kost und der Zuführung von basischen Mineralien in Form von Citraten.

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Susan Erk
 
 
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comment Kommentare von Besucher !

Gepostet von ingo am 21.04.2014
und an der linken oberen ecke soll eine salzkristallleuche in betrieb sein die positive ionen in die raumluft abgibt für ein gutes feng shui sorgt und die Aura leuchten lässt. Esoschwachsinn!

Es gibt nicht "die Kosmetikindustrie". Das sind viele untereinander konkurrierende Unternehmen, die ihre Produkte auf den Markt bringen um Gewinne zu erzielen. Wenn also Basenbäder so toll wären, würde doch "die Kosmetikindustrie" längst damit in ihren Produkten arbeiten. Die beste Werbung ist letztlich dann wohl immernoch das Ergebnis. Wenn die Haut nicht schrumpelig wird in einem Basenbad, dann liegt das eher an einem Effekt Namens Osmose (bitte selbst lesen). Das kann auch dazu führen, dass die Haut sogar noch Feuchtigkeit abgibt. Viel Spass also weiterhin beim Austrocknen.

ich gehe davon aus, dass der Beitrag nicht veröffentlicht wird, aber denk mal nach vorm Schreiben









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