Rotwein trinken im Herbst und der Winter
Es scheint so, als würde an der Aussage wirklich etwas Wahres dran sein. Im Winter einen schönen Glühwein oder einen Punch, diese bestehen natürlich ausschließlich aus
Rotwein. Die Vorstellung allein einen warmen Weißwein zu trinken, wirft bei manch jemandem nicht unbedingt Begeisterung aus. Das Grün fällt von den Bäumen und die Temperaturen sinken in den Keller, da machen der Herbst und der Winter mehr Lust auf winterliche Speisen und Getränke. Wein ist typisch und traditionell und zählt unumstritten zu den beliebtesten alkoholischen Getränken der Deutschen. Rotwein wird gerne zu leckerem Essen, auf Veranstaltungen oder einfach nur zuhause vor dem lodernden Kamin getrunken.
Der Winter ist kalt und ungemütlich. Perfekt zu ihm passt schwerer, dunkler Rotwein, der durch seine Farbe ein wärmendes Getränk darstellt und somit öfter mit den kühleren Tagen in Verbindung gebracht wird. Aber warum scheint uns Rotwein im Winter tatsächlich besser zu schmecken? Weinkenner wissen, dass Rotwein ein sensationeller Begleiter für typische Wintergerichte ist. Das Motto für Rotwein heißt: Ein kräftiger Schluck zu deftigem Essen. Wild, Gans oder Ente sind da nur einige Aufzählungen. Weißwein ist das klare Gegenteil zum Rotwein. Dieser ist durch seine Frische und Leichtigkeit für sommerliche Gerichte bekannt. Er passt gut zu Fischgerichten, Huhn- oder Reisgerichten.
Warum Rotwein im Winter besser schmeckt
Der größte Unterschied ist natürlich die Farbe und der in den Weinen enthaltene Gerbstoff. Die Fruchtaromen im Weißwein sind frisch und lieblich, ein Rotwein dagegen bietet eine größere Breite an dunklen Tönen wie Lila, Rubin oder Purpur, dessen Geschmacksstoffe viel stärker ausgeprägt sind. Rotweine haben einen kräftigeren Geschmack und daran Schuld sind die dunklen Traubenkerne und das in den Schalen enthaltene Tannin. Dieses ist in einem Weißwein kaum vorhanden. Das Tannin verleiht dem
Rotwein die nötige Schärfe und den bitteren Charakter und passt perfekt zu mächtigen Essen im Winter.