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Roman - Weil ich es wollte! Roman

Autor: Martinson | Erstellt am: 13.05.2013 | Gelesen: 1447
Kategorie: Literatur - Bücher & Zeitschriften | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Ein spannendes Buch, in dem der Autor Sachthemen um eine Geschichte wickelt.

Cover des Buches
Cover des Buches

Ein Buch, in dem eine interessante Mixtur aus Sachthemen und Romanhandlung begeistern.

Es sind Themen unserer Zeit. So z.B. die Frage nach der Legitimität der Entscheidung von Organspendern, gegen ein entsprechendes Entgelt ein nicht lebensnotwendiges Organ zu spenden, um Hunger, Durst und extreme Armut von sich und seiner Familie abzuwenden. Ein Gesichtspunkt, mit dem viele sich noch nicht auseinandergesetzt haben, aber für sie verständlich wird. Oder das Thema Beschneidung, das alle Medien vor nicht allzu langer Zeit auf Seite 1behandelt hatten. Hintergründe werden deutlich, um so den Leser zu animieren, nachzudenken und gegebenenfalls zu recherchieren.

Die Kunst ist, die wichtigsten Elemente dieser und anderer Themen schnörkellos und ohne langatmige Beschreibungen und Erzählungen wiederzugeben. So wird auch schnell der Unterschied zwischen Assimilation und Integration erkannt, ein Thema, das insbesondere Frankreich und Deutschland tangiert. Gerade jetzt findet die letzte Islamkonferenz in Berlin vor der im September anstehenden Bundestagswahl statt. Unstreitig ist ein solches Gremium in Deutschland notwendig, vielleicht aber auch supranational, denn die unbegründete Angst vor dem friedfertigen Islam hemmt über alle Grenzen hinweg jegliche Integrationsbemühungen. Hierzu tragen die - wenn auch vielleicht unbeabsichtigten – unglücklichen Äußerungen von politischen Entscheidungsträgern bei. Eines der krassesten Beispiele, bislang von allen Seiten nicht erkannt, ist in dem Buch mit diskreter Empathie wiedergegeben.

Zum Inhalt:

Eine engagierte junge Frau aus nicht betuchten Verhältnissen schafft es, mit Hilfe ungewöhnlicher Wege ihr Leben zu meistern. Sie wird Ärztin. In der Fachabteilung des Krankenhauses, in dem sie tätig ist, entdeckt sie Unregelmäßigkeiten bei den Abrechnungen ihres Chefs. Ihre Recherchen decken weitere Machenschaften auf, die bis nach Marokko reichen. Sie weiht einen Freund - einen Molekularbiologen - ein, dessen Mutter Marokkanerin und Vater Japaner war, und der das Land seiner Mutter sehr gut kennengelernt hat. Er verfügt dorthin noch über einige freundschaftliche Beziehungen. Beide empfinden für einander, doch ist es bislang bei einer platonischen Beziehung geblieben. Zusammen mit ihrem Freund entwickelt sie einen Plan, wie sie ihre Verdachtsmomente erhärten könnte.

Sie reist nach Marokko, um mehr über die angenommenen Machenschaften ihres Chefs zu erfahren und ihn gegebenenfalls überführen zu können. Dort erfährt sie, dass ihr Chef nur ein Glied in der Kette einer verbrecherischeren Organisation ist, die über Marokko Organe nach Europa transportieren lässt. Diese Neuigkeiten erhält sie von dem Marokkaner Akim, der mit ihrem Freund trotz der großen Entfernung enge Beziehungen unterhält und der mit seiner Schwester ein Weingut betreibt. Bruder und Schwester empfinden für einander, äußern sich aber nicht über ihre verbotenen Gefühle. Hinter der Fassade eines Weinbauers agiert Akim als Verbindungsmann der Organ-Mafia.

Der Marokkaner und seine Schwester nehmen die Ärztin freundschaftlich auf und versuchen, die Unterredung zu dem heiklen Thema hinauszuschieben. Sie nimmt an einer festlichen Beschneidungszeremonie teil und erhält die Möglichkeit, mit einem Imam und einem Islam-Rechtsgelehrten über diese Tradition und andere, auch Europa tangierende religiöse Themen zu diskutieren.

Die Ärztin befürchtet, dass sie ihre Absicht, auch die Hintermänner der Organ-Mafia und das System kennenzulernen, nicht durchsetzen kann. Sie will ihr Ansinnen aber verwirklichen und sucht nach einer Möglichkeit, den Marokkaner zu überzeugen, ihr den Zugang zur Organ-Mafia zu öffnen. Dabei lernt sie eine alte, totkranke Frau kennen, die auf dem Weingut lebt. Sie hilft dieser Frau, die ihr unter dem Siegel der Verschwiegenheit offenbart, dass der Marokkaner und seiner Schwester keine Geschwister sind. Sie glaubt, nunmehr einen Weg gefunden zu haben und lässt heimlich eine DNA-Analyse ihrer Gastgeber durchführen. Als Dank für ihre ärztlichen Bemühungen erzählt ihr die alte Frau Hintergründe zu der Geburt des Marokkaners und seiner angeblichen Schwester. Mit dem Wissen über das Ergebnis der Analyse und den Einzelheiten zu den Geburten ihrer Gastgeber setzt sich die Ärztin bei dem Marokkaner durch und schafft es, dank seiner Hilfe, in das gefährliche Netz der Organ-Mafia einzudringen.

Sie muss sich zunächst mit der Argumentation auseinandersetzen, dass insbesondere für Spender aus armen Verhältnissen die illegale Transplantation profitabel ist. Sie wird sich überzeugen können, dass auch die illegale Entnahme von Organen nach den Regeln der ärztlichen Kunst erfolgt. Sie muss aber auch feststellen, dass das menschliche Leben für die Organ-Mafia keine Bedeutung hat, soweit sie nicht ein Profit daraus ziehen kann. Ein konkreter Fall führt sie in ein abgelegenes Dorf irgendwo im Süden der Sahara. Dort erlebt nicht nur sie ein dramatisches Abenteuer. Ihr Freund aus Deutschland will ihr zur Hilfe eilen und bedient sich einer in Marseille ansässigen kriminellen Organisation, die über „grenzenlose" Beziehungen im gesamten Maghreb verfügt.

Die Organ-Mafia lässt keine Schwachstelle in ihrem System zu, die zu einer Bedrohung auch nur eines Teils ihres Apparates führen könnte. Sie reagiert unbarmherzig. Wer wird ihr entkommen?

 
 
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