LEIPZIG. (Ceto) Nach den deutlichen Gewinnen während der letzten Tage hat der Rohölpreis heute an Boden verloren. Verglichen mit den Werten von gestern Morgen fiel der Rückgang mit fast drei Dollar durchaus spürbar aus. Demnach kostete das Barrel US-Leichtöl (WTI) im Frühhandel 86,60 Dollar, Nordseeöl (Brent) lag bei 86,70 Dollar.
Für Verluste sorgte ein Anstieg des Dollars, der sich seinerseits für Gewinnmitnahmen an den Aktienmärkten und Rohstoffbörsen verantwortlich zeigte. Automatische Verkaufsorder beschleunigten die Entwicklung. Laut esyoil-Analyst Klaus Bergmann gibt es derzeit aber durchaus nachvollziehbare Gründe für das zuletzt höhere Preisniveau. Er nennt die wachsende chinesische Nachfrage, gesunkene US-Lagerbestände sowie positive US-Wirtschaftsdaten. Zwingend sei ein weiterer Preisanstieg aber nicht, da in überschaubarer Zeit keine Ölknappheit ins Haus stehe. Und auch die OPEC hegt offenbar keine Bedenken, dass das Gut Öl schnell knapp wird, denn sie nimmt es mit ihrer Förderquotentreue nicht sonderlich genau – sie liegt Berichten zufolge bei 50 Prozent.
Auf dem hiesigen Heizöl-Basar dürfen die Verbraucher nach acht Tagen Preisanstieg in Folge mit sinkenden Bezugskosten rechnen. Aufgrund der Marktentwicklungen sollten sich heute moderate Nachlässe ergeben.
Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website brennstoffspiegel.de. Eine tagtägliche Einschätzung der Entwicklung der Rohöl- und Heizölpreise sowie wichtige Meldungen zum Energiemarkt bietet der Ceto-Newsticker. Interessenten, die diesen auf ihrer Website einbinden möchten, finden dazu hier weitere Informationen: brennstoffspiegel.de/ceto_newsticker/informationen_ceto_newsticker.pdf