Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit stellte Reporter ohne Grenzen letztes Jahr symbolisch ein
Mit einer Protestaktion vor dem Brandenburger Tor am 2. Mai (Bildtermin 11Uhr) zeigt ROG, was es heißt, wenn Berichterstattung unterdrückt wird. Es wird eine Käfig-Installation zu sehen sein, darin: Menschen in Notsituationen, die kein Antlitz mehr haben – wehr- und namenlose Opfer.
„Korruption, Amtsmissbrauch, religiöse, ethnische oder sexuelle Verfolgung von Menschen - viele Verbrechen bleiben im Dunkeln, wenn niemand den Opfern ein Gesicht und eine Stimme gibt. In Ländern wie Mexiko, Russland, Pakistan oder Italien setzen Reporter/innen ihr Leben aufs Spiel, wenn sie Missstände öffentlich machen", so ROG-Geschäftsführerin Elke Schäfter.
„Ohne Pressefreiheit bleiben Opfer unsichtbar.": Das Thema geht uns alle an. Wenn Journalistinnen und Journalisten nicht berichten können, ist eine freie Meinungsbildung nicht mehr möglich, gibt es keinen friedlichen Austausch von Interessen, kann keine stabile demokratische Gesellschaft entstehen. „Politik und Gesellschaft müssen sich gleichermaßen für das hohe Gut der Pressefreiheit einsetzen", fordert ROG zum Internationalen Tag der Pressefreiheit.
Weitere Infos zur neuen Kampagne zum 15-jährigen Jubiläum und Downloadmöglichkeiten unter:
www.reporter-ohne-grenzen.de/../kampagne-15-jahre-rog.htmlFotos der ROG-Aktion vor dem Brandenburger Tor werden am 2. Mai, 13.00 Uhr, unter
www.reporter-ohne-grenzen.de veröffentlicht.
Bei Interviewwünschen wenden Sie sich bitte an:
Anja Viohl
mobil: 030/615 85 85
presse@reporter-ohne-grenzen.deChristoph Jackel
PR-Agentur medienarbeiten.de