Sagrada Familia Barcelona
Barcelonas Geschichte beginnt vor mehreren tausend Jahren. Die Ursprünge der Stadt sind nicht völlig klar. Erste verlässliche Aufzeichnungen stammen aus der römischen Zeit. Die Stadt wurde im 1. Jahrhundert v. Chr. Gegründet und trug den Namen
Barcino. Es war eine Kolonie mit etwa 5000 Einwohnern im 2. Jahrhundert n. Chr., dessen strategische Lage an der wichtigen Verbindungsstraße Via Augusta zur schnellen wirtschaftlichen Entwicklung führte.
Barcino hat ein sehr wertvolles Erbe hinterlassen
Im heutigen Gotischen Viertel von
Barcelona findet man zahlreiche Spuren der ehemaligen römischen Stadt. Selbst die Straßenstruktur folgt dem typisch römischen Bebauungsplan mit den beiden Hauptstraßen Cardus und Decumanus, die sich auf dem Forum kreuzen. Die heutigen Plaça de Sant Jaume ist genau an der gleichen Stelle, wo einst das Forum lag. Es war der zentrale Punkt des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens der Kolonie. Das Gerichtsgebäude, die Thermen und öffentliche Behörden waren hier angesiedelt.
Barcino hat ein sehr wertvolles Erbe hinterlassen. Im heutigen Gotischen Viertel von Barcelona findet man zahlreiche Spuren der ehemaligen römischen Stadt. Selbst die Straßenstruktur folgt dem typisch römischen Bebauungsplan mit den beiden Hauptstraßen Cardus und Decumanus, die sich auf dem Forum kreuzen. Die heutigen Plaça de Sant Jaume ist genau an der gleichen Stelle, wo einst das Forum lag. Es war der zentrale Punkt des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens der Kolonie. Das Gerichtsgebäude, die Thermen und öffentliche Behörden waren hier angesiedelt.
Die Mauer an der Plaça Nova
Zum Schutz der Kolonie bauten die Römer eine Befestigungsmauer. Deren Umfang betrug etwa anderthalb Kilometer und umschloss eine Fläche von zwölf Hektar. Nach dem Beginn der ersten germanischen Überfälle im 3. Jahrhundert n. Chr. wurden mehrere Türme gebaut. Einige von ihnen waren 18 Meter hoch. Die Überreste der Befestigungsmauer können an der Plaça Ramon Berenguer, Carrer Tapineria und der Plaça Nova besichtigt werden. Auf der letzteren sind zwei Türme des ehemaligen Tors erhalten, durch das einst Wagen und Fußgänger in die Stadt einzogen.
Seitlich vom Erzdiakons-Haus (Casa de l'Ardiaca) an der Plaça Nova können Sie die Nachbildung eines Abschnitts des römischen Aquädukts sehen, einer der Punkte über den die Wasserversorgung der Stadt gewährleistet wurde. Direkt davor ist das sogenannte visuelle Gedicht des katalanischen Künstlers Joan Brossa zu bewundern, das aus Buchstaben besteht, die sich zum Wort Barcino zusammenfügen. Nur ein paar Schritte von hier liegt die Kathedrale. Wer eine Barcelona-Ferienwohnung mietet, verbindet häufig die römische Route mit dem Besuch dieser außergewöhnlichen Bischofskirche
Plaça Ramon Berenguer
Die Plaça Ramon Berenguer stellt wahrscheinlich Barcelonas interessantestes architektonisches Ensemble dar. Sie liegt in der Nähe der Via Laietana mit ihren imposanten Gebäuden aus dem 20. Jahrhundert. Aber man braucht nur hinter diese Monumentalbauten zu sehen, um einen einzigartigen Blick auf römisches und mittelalterliches Barcelona zu bekommen. Auf der Plaça Ramon Berenguer, nach dem Grafen von Barcelona zwischen 1096 und 1131 benannt, ist ein großer verbleibender Abschnitt der römischen Mauer aus dem frühen 4. Jahrhundert zu besichtigen.
Barcelonas Befestigungsmauer war 16 Meter hoch und hatte ursprünglich 74 Türme. Der verbleibende Teil an der Plaça Ramon Berenguer bildet gleichzeitig das Fundament für die königliche Kapelle von Santa Agata, die im 14. Jahrhundert erbaut wurde und über einige berühmte Altarbilder des katalanischen Gotik-Malers Jaume Huguet verfügt. Der Besuch dieser Sehenswürdigkeiten ist kostenlos. Wenn Sie an anderen günstigen Angeboten interessiert sind, können Sie auch die kostenlose Discount Card von Ferienwohnungen Barcelona CheckIn nutzen.
Augustus-Tempel
Die Wehrmauer ist jedoch nicht das einzige Bauwerk, das die Römer hinterließen. Es haben sich auch Überreste des Augustus-Tempels erhalten, dem wichtigsten Sakralbau von Barcino, der dem Kaiser geweiht war. Der Tempel wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. erbaut und hatte eine ungefähre Länge von 35 Metern und eine Breite von etwa 17,5 Metern, was eine beachtliche Größe war für eine verhältnismäßig kleine Stadt wie Barcino.
Um die Überreste des Tempels zu sehen, müssen die Besucher zum Carrer Paradís im Gotischen Viertel gehen. Im Innenhof eines Gebäudes am Ende dieser engen mittelalterlichen Straße zeugen vier erhaltene Tempelsäulen von der römischen Vergangenheit von Barcelona. Die Säulen sind neun Meter hoch und geben einen guten Eindruck über die Größenordnung des Augustus-Tempels.
Nützliche Informationen
Alle erhaltenen Überreste der römischen Bauten befinden sich im Gotischen Viertel. Um dorthin zu gelangen, können Sie die U-Bahn und Busse benutzen. Die nächstgelegenen U-Bahn-Stationen sind:
- Jaume I, U-Bahn-Linie 4
- Liceu, U-Bahn-Linie 3
- Plaça Catalunya, U-Bahn-Linien 1 und 3
Für weitere Informationen und Öffnungszeiten, nutzen Sie bitte die offizielle Internet-Seite des Barcelona Tourism Office.