Private Altersvorsorge
Die Riester- und Rürup-Rente haben sich in den letzten Jahren gut gemacht. Hohe staatliche Förderungen verwandelten beide Renten in zuverlässige Vorsorge-Modelle. Dieser Beitrag informiert, warum die private Vorsorge als Alternative zur gesetzlichen Rente immer wichtiger wird.
Von der „normalen" Rente allein können bereits jetzt viele Menschen nicht mehr gut leben. Die allgemeine Entwicklung in Deutschland gibt keine Aussichten auf Verbesserung der Renten-Situation. Mit Modellen wie der
Rürup- oder Riester-Rente können Versicherte bereits heute profitieren.
Jeder sollte handeln und vorsorgen
Der Hintergrund: In Deutschland zahlt der Arbeitnehmer monatlich in die gesetzliche Rentenversicherung ein, seine Beiträge werden direkt an jetzt in der Gegenwart lebende Rentner ausgezahlt. In der Bundesrepublik leben im Verhältnis aber immer mehr Rentner als Arbeitnehmer.
Das Problem der gesetzlichen Rentenversorgung heute: Ein Beitragszahler muss für immer mehr Rentner gleichzeitig aufkommen. Dadurch bleibt für jeden Rentner automatisch weniger Geld übrig. Die demographische Entwicklung einer alternden Gesellschaft stellt das deutsche Rentenversicherungssystem vor nahezu unlösbare Herausforderungen. Arbeitnehmer müssen ihre Versorgung im Alter zunehmend selber in die Hand nehmen.
Private Rentenversicherungen schaffen Sicherheit
Private Versicherungen arbeiten „kapitalgedeckt". Für Versicherte heißt das: Wer mehr einzahlt, wird später höher ausbezahlt; eine Sicherheit, die die gesetzliche Rente nicht mehr bieten kann. Staatlich geförderte Modelle wie die Riester- und Rürup-Rente sind krisensicher. Sie bieten Sicherheit und Steuer-Vorteile bereits in der so genannten Ansparphase. Bis zu 40 000 Euro kann ein Haushalt jährlich mit privaten Modellen an Steuern sparen.
Die staatlich geförderte Riester-Rente
Die Riester-Rente richtet sich an die Mehrzahl der Bevölkerung: Alle in der gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtversicherten, Arbeiter, Angestellte, rentenversicherungspflichtige Selbständige, Wehr- und Zivildienstleistende, Beamte und an die über die Künstlersozialkasse versicherten Künstler. Durch die staatliche Förderung lohnt sich die Riester-Rente vor allem für Besserverdienende. Denn die Zulage vom Staat besteht aus zwei Komponenten: Der Altersvorsorgezulage, auch für Ehepartner und Kinder, und aus dem Sonderausgabenabzug gemäß des Einkommensteuergesetzes. Letzter Punkt heißt, Angestellte mit hoher Steuerbelastung haben große Vorteile, denn die Beiträge in die Riester-Rente können direkt von der Steuer abgesetzt werden.
Rürup-Rente – Die Nummer eins für Besserverdiener und Selbständige
Die Rürup-Rente ist für alle besonders interessant, die eine hohe Steuerbelastung haben. Sie ist eine hervorragende Anlageform für Selbständige und Freiberufler, die aufgrund Ihrer Selbständigkeit keine Riester-Rente abschließen können. Beiträge in die Rürup-Rente können ebenfalls als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden. Auch die Rürup-Rente lohnt sich dadurch besonders für Besserverdienende. Während der Ansparphase ist das Kapital pfändungssicher.
Die richtige Beratung
Man sollte sich bei Interesse an einer Rürup- oder Riester-Rente auf jeden Fall beraten lassen.
Unabhängige Makler bieten Tarifvergleiche und kostenlose, persönliche Beratungen rund um diese sinnvollen Absicherungen an.