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Rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin zu Gast bei Rowa

Autor: presse@rowa.de | Erstellt am: 29.05.2009 | Gelesen: 966
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Malu Dreyer informierte sich über Beratungs- und Abgabeterminal visavia

Rowa-Geschäftsführer Dirk Wingenter erläutert der Gesundheitsministerin das Beratungs- und Abgabeter
Rowa-Geschäftsführer Dirk Wingenter erläutert der Gesundheitsministerin das Beratungs- und Abgabeter
Am 20. Mai 2009 war die rheinland-pfälzische Ministerin für Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen zu Gast bei Rowa in der Eifel. Angesichts der bestehenden rechtlichen Unsicherheit des Beratungs- und Abgabeterminals visavia wollte Frau Dreyer sich selbst ein Bild über die Möglichkeiten, die moderne Automatisierungstechnik Apotheken und Krankenhäusern bieten kann, machen.

Frau Dreyer betonte die Vorteile, die eine Automatisierung des Warenlagers der niedergelassenen Vor-Ort-Apotheke bringe und hob gleichzeitig die Verdienste von Rowa als Pionier auf diesem Gebiet hervor. Gleichzeitig wies sie auf die Bedeutung von Rowa als verlässlicher Arbeitsgeber in einer eher strukturschwachen Region wie der Eifel hin.

Die Ministerin wurde von der Rowa-Geschäftsführung eingehend in die Funktionsweise und Vorteile des Beratungs- und Abgabeterminals visavia eingeführt. Frau Dreyer nutzte die Gelegenheit, um sich vor Ort „live" selbst ein Bild von der Arbeitsweise des Systems zu machen. Kritischer Punkt sei in ihren Augen nach wie vor die Abgabe von rezeptpflichtigen Produkten über das Terminal, erläuterte die Gesundheitsministerin. Dreyer sicherte für Rheinland-Pfalz noch vor der Sommerpause eine endgültige Entscheidung und damit Rechtssicherheit zu. Aktuell liegt für Rheinland-Pfalz ein Urteil in erster Instanz vor, das die Abgabe aller Medikamente über das System zulässt (VG Mainz, Az: 4 K 375/08.MZ).

Die dem Termin ebenfalls beiwohnenden Vertreter der Kommunalpolitik wiesen auf die Chancen des visavia-Systems gerade in ländlichen Regionen wie der Eifel hin. Es wurde berichtet, dass hier teilweise Strecken von bis zu 30 km gefahren werden müssten, um eine Notdienstapotheke zu erreichen. Eine Apotheke vor Ort mit 24-Stunden-Service könne gerade für weniger mobile Personen große Vorteile bringen. Dreyer versprach, sich diesbezüglich für einen verstärkten Dialog zwischen Rowa und den Apothekern einzusetzen.
 
 
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