Wer versucht, günstig an Produkte zu kommen, der ist in sog. Restpostenpools gut aufgehoben. Dort gibt es nahezu alles, was man sich vorstellen kann.Es gibt kaum etwas, was man als Kunde beim Stöbern in sogenannten
Restpostenpools nicht finden kann: Geschenkartikel, Antiquitäten, Musikträger, Gläser, Geschirr, Bücher. Vielfach sind diese Restposten aber keineswegs Produkte, die nichts wert sind. Ganz im GegD Grund hierfür liegt klar auf der Hand: der Preis des neuen Produktes soll nicht kaputt gemacht werden. Dem Kunden bzw. Schnäppchenjäger soll es recht sein: denn so kommt der Verbraucher in den Genuss von günstigen Markenprodukten, die zwar Auslaufprodukt sind. Allerdings sind die Änderungen im Vergleich zum Nachfolgeprodukt oftmals gar nicht so groß.
Es handelt sich hierbei quasi um eine Win-Win-Situation für beide Parteien: zum einen für die Verbraucher, die beim Einkaufen ihrer Produkte auf Qualität und Preis gleichermaßen achten möchten. Zum anderen für die Unternehmen, die so ihre Produkte verkaufen können, ohne dass dies die neuen "Stars" beschädigt oder belastet. Als letztes profitieren die Betreiber der Restpostenpools. Denn sie haben so die Möglichkeit, Produkte namhafter Hersteller zu günstigen Preisen zu verkaufen um so aufmerksamkeit auf ihr Geschäft lenken zu können.
Solche Restposten müssen also keineswegs Ramsch sein, sondern können dem Verbraucher gute Qualität zu fairen Preisen liefern.
Autor:
Ramona Schittenhelm