Religion in Deutschland
Deutschland ist das Land, das in der Vergangenheit viele Religionen unterdrückt hat, besonders die jüdische. Das sollte mit dem Grundgesetz anders werden und so wurde die Religionsfreiheit in der Verfassung Deutschlands verankert. Doch welche Religionen haben mittlerweile in Deutschland Fuß gefasst - und was ist ihre Kernaussage?
Das Judentum ist und war schon immer ein Teil Deutschlands. Viele Juden leben in Deutschland. Das Judentum gehört zu den großen Weltreligionen. Nach dem Glauben der Juden wurde Mose von Gott auf dem Berg Sinai
die zehn Gebote übergeben. Sie bilden die Grundlage des jüdischen Glaubens. Das Judentum sieht in Jesus - anders als das Christentum - nicht den Messias, den Retter der Welt.
Der Islam hat schon seit der Nachkriegszeit vermehrt Einzug nach Deutschland gehalten. Er kam nicht über die
Seidenstrasse, die half, den Islam in den vergangenen Jahrhunderten nach Europa zu verbreiten, sondern mit den Gastarbeitern, insbesondere denen aus der Türkei. Und die Zahl der Moslems in Deutschland ist mit den nachfolgenden Generationen gewachsen. Stifter des Islam war der Prophet Mohammed, der die Lehren Gottes, so wie sie im Koran verankert sind, von Gott durch den Erzengel Gabriel übermittelt erhielt - so der Glaube der Moslems.
Ganz ohne Gott kommen die Buddhisten nach ihrer reinen Lehre aus. Sie glauben nicht an ein Paradies oder an einer Hölle mit ewiger Verdammnis, sondern sie hoffen auf das Nirwana, das Nichts, in dem sie verlöschen können und so aus dem Kreis der leidvollen Wiedergeburten erlöst werden. Die Buddhisten nehmen in Deutschland eine relativ geringe Größe ein. Gleiches gilt für die Hindus. Der Hinduismus ist in Deutschland am ehesten bei den tamilischen Auswanderern zu finden.
Also: auch in Deutschland herrscht eine Vielfalt an Religionen. Sie sollen friedlich nebeneinander wachsen - so der Wunsch des deutschen Grundgesetzes.