Reizdarm Verdauungsstörungen
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Reizdarm" ist die Benennung für chronische
Verdauungsstörungen. Man schätzt, dass fast jeder zehnte Bürger aus Mitteleuropa darunter leidet. Ein Mensch, der an einem Reizdarm erkrankt, verträgt bestimmte Nahrungsmittel nicht, hat eine schwache Bauchspeicheldrüse, oft bekommt er Blähungen und Durchfall, auch Bauchschmerzen. Solche Patienten bekommen eine extra für sie zubereitete Nahrung. Es fällt ihnen nicht leicht, die ganzen ärztlichen Vorschriften beim Reizdarm streng einzuhalten, denn, wie auch andere Menschen, möchten sie gerne reisen, Sport treiben und vieles mehr. Aber es ist sehr wichtig, eine Behandlung vorzunehmen, denn nur so tritt eine Erleichterung ein.
Die Darmflora
Die Milchbakterie ist eine vieler Vertreter der Flora, die in unserem Darm existieren. Gewöhnlich tragen diese Bakterien zur Verdauung bei, erzeugen Vitamine der Gruppe B und neutralisieren die Wirkung der giftigen Bakterien. Jedoch ist die normale Darmflora sehr verwundbar und bei der mehrfachen Anwendung der Antibiotika und Beachtung der Diäten wird sie zerstört.
Der Reizdarm und seine Symptome
In einigen Fällen ersetzen Bakterien oder Pilze die wohltuende Flora, im Laufe der Zeit produzieren sie Gase, verbrauchen dabei die Hauptvitamine und die Mineralstoffe. Das führt zur Blähung des Bauches sowie zum Erscheinen solcher Symptome wie der Drang zum Zucker, die Ermüdbarkeit.
Die Präparate
Man kann die Situation mit Hilfe der Präparate, des Ersatzes der Darmflora, korrigieren, zum Beispiel mit Sauermilchbakterien. Es ist sehr wichtig, dass sich diese Präparate in einer Hülle befinden, die der säurehaltigen Umgebung des Magens standhält.
Die Aufrechterhaltung der normalen Darmflora
Einige Sorten von Joghurt enthalten Sauermilchbakterien. Auf der Verpackung muss «bifido», «lactobacillus» oder «acidophillus» stehen. Der tägliche Gebrauch von zwei kleinen Joghurt-Dosen, reich an Bifido-Bakterien, ist für die Aufrechterhaltung der normalen Darmflora ausreichend. Für ihre Stimulierung tragen solche Lebensmittel wie Zwiebel, Porree und Möhren viel bei.
Der Reizdarm und die Blähung
Wenn die Blähung des Bauches kein Ergebnis der ungesunden Darmflora ist, so wird es nötig sein, den Grund der unangenehmen Erkrankung woanders zu suchen. Es ist bekannt, dass bestimmte Lebensmittel, zum Beispiel Bohnen, türkische Erbsen, Kohl, Erdnüsse, Rosenkohl, Zwiebeln, bei einigen Menschen eine Blähung auslösen.
Der Zellstoff und seine Bedeutung für den Reizdarm
Alle oben angeführten Lebensmittel enthalten die komplizierten Kohlenhydrate - den Zellstoff, den unser natürliches Verdauungssystem manchmal nicht verdauen kann, was zu den bekannten Unannehmlichkeiten führt. Einige Menschen versuchen auf diese Nahrung zu verzichten, aber dabei essen sie viele gesunde Lebensmittel nicht, fügen sich einen Schaden zu. Auf dem Markt existieren genug Präparate, die zu dem Verdauen der oben genannten Lebensmittel beitragen, sie verringern auch die Blähung. Sehr wirksam ist zum Beispiel das Öl der Pfefferminze.
Bewegung
Wer an Reizdarm leidet, sollte sich während des ganzen Tages mehr bewegen. Selbst wenn man gezwungen ist eine sitzende Arbeit zu erfüllen, wird geraten, von Zeit zu Zeit vom Stuhl aufzustehen. Wenn man lange unterwegs ist, einfach aus dem Wagen aussteigen, einige Streckübungen machen. Es wird einen Nutzen nicht nur dem Darm, sondern auch den Beinen bringen. Die Blähung des Bauches, die Verdauungsstörung und die Verstopfung (der Reizdarm) fordern eine Behandlung und können durch Veränderung der Ernährungsration oder der Aufnahme der entsprechenden Heilpräparate abgeschaffen werden.