In diesem kurzem und sehr prägnantem Satz stecken: Optimismus: Yes! Die Herstellung von Gemeinsamkeiten mit den Zuhörern: We! Und der Wille zum Handeln und zur Veränderung: Can!
Selbstverständlich agieren
Redenschreiber nicht nur auf so hohen politischen Ebenen, wie bei Mister Barack Obama. Sie texten auch für die Mitgliederversammlung der Aktionäre eines Unternehmens oder für ganz private Anlässe, wie für Onkel Ottos 50. Geburtstag.
Der Redenschreiber arbeitet für Menschen, die in der Öffentlichkeit reden müssen oder wollen. Diese Menschen wissen, was sie zum Ausdruck bringen möchten, aber es fehlen ihnen die treffenden Worte, mit denen sie ihre Message klar und deutlich für das Publikum formulieren können.
Der Redenschreiber verfasst maßgeschneiderte Redemanuskripte für seine Kunden. Mit diesen Worten kann man die Tätigkeit eines Texters im Metier der Reden nüchtern bis treffend zusammenfassen. Allerdings sagt diese Definition wenig bis nichts darüber aus, was alles in das Arbeits- und Kompetenzgebiet des Redenschreibers fällt.
First of all muss der Schreiber von Reden ein Künstler auf dem Gebiet der Rhetorik sein. Denn der Erfolg einer Rede steht und fällt mit den sorgsam gewählten Worten, Sätzen und Formulierungen.
Eine gute Rede ist eine Symbiose vom Inhalt der Rede, dem Stil und der Persönlichkeit des Redners. Deshalb muss der Redenschreiber die inhaltlichen Wünsche des Redners eins zu eins in seinem Manuskript umsetzen. Gleichzeitig sollte er die Persönlichkeit des Redners berücksichtigen, da ist der Schreiber wie ein Psychologe- er muss den Menschen erkennen, der diese Rede halten möchte und vor welchem Publikum.
Denn natürlich spielt die Gruppe der Zuhörer auch eine große Rolle: ist es ein Fachpublikum, das Informationen und Fakten erwartet? Oder die Familie, die neugierig auf bislang unbekannte Interna aus der Familiengeschichte wartet?
Redenschreiber sind die Fachleute für das gesprochene Wort, es trägt den Motiven des Redners ebenso Rechnung wie der Erwartung des Publikums.