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Recruiting nach den STENZ-Auswahlprinzip

Autor: beckinfo | Erstellt am: 19.02.2011 | Gelesen: 368
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Der beste Weg mit einer Krise fertig zu werden bleibt nach wie vor, gar nicht erst hineinzugeraten

STENZ-Auswahlprinzip
STENZ-Auswahlprinzip
Vielleicht ist in einer Finanzkrise solchen Ausmaßes auch mehr das sogenannte Allgemeinwissen mit bisher oft milde belächelten humanistischen Bildungsidealen (Vgl. Jörg Becker: Es steht eine Schule im Hanauer Land)mehr als die demgegenüber manchmal einseitig gepolten Spezialisten für Einzelfächer gefragt. Vielleicht ist es auch kein  Zufall, dass einerseits die ureigenste Welt der Banken, nämlich die der Bilanzen, einen Vertrauensverlust hinnehmen musste, andererseits das häufig vergebens propagierte System der Wissensbilanz...

Wenn Systematik, Transparenz, Ehrlichkeit, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit zum STENZ-Auswahlprinzip erklärt würden, wäre dies für viele Führungspositionen nicht das schlechteste Prinzip. Zumal eine solche Auswahl-Maxime von vielen Führungskräften als Selbstverständlichkeit für das Alltags-Wirtschaften anderer gesehen werden könnte. Statt auf andere brauchte man diese oder ähnliche Auswahlvorgaben dann nur noch auf sich selbst anzuwenden. Wenn in dem Buch von  Becker, Jörg: Führungspositionen ohne Klinsmann-Syndrom, ISBN 9783839106440 die Arbeitsweise im Umgang mit einigen beispielhaft erwähnten Personalfaktoren beschrieben wurde, könnte ein erster Schritt in Richtung des STENZ-Prinzips darin bestehen, sich ein solches Gerüst der Personalfaktoren einmal vorzunehmen und auf gegebenenfalls notwendige Änderungen und Ergänzungen hin zu diskutieren. Das System einer darauf aufzubauenden Personenbilanz wäre jedenfalls in alle Richtungen offen und anpassungsfähig.

Die Evaluierung von Führungspositionen nicht mehr nur an anonyme Indikatoren auszulagern bedeutet mehr Eigenständigkeit und Selbstverantwortung. In diesem Sinne also auch mehr klassische Management- und Entscheidungstugenden. Wenn seelenlose Indikatoren durch „Preisrichter" aus Fleisch und Blut ersetzt würden, könnte daraus als Nebenprodukt ein heilsamer Zwang zu mehr Manager- Kommunikation und -Wissensaustausch entstehen. Eine Personenbilanz könnte hierfür eine ideale Kommunikationsplattform abgeben. Vgl. Becker, Jörg: Headhunter in eigener Sache, ISBN 9783839124642. Vgl. Becker, Jörg: Führungspositionen ohne Klinsmann-Syndrom, ISBN 9783839106440.

In diesem Umfeld wird eine Personenbilanz auf den Schild gehoben und zur Geschäftsgrundlage von allem gemacht. Das Konzept der Personenbilanz soll ja gerade deshalb ins Spiel gebracht werden, weil man beispielsweise vor dem Hintergrund einer Krise versuchen muss, nicht nur die Aufmerksamkeit der mit Bewerbungen rundum eingedeckten Personalentscheider zu wecken, sondern in diesem Kontext auch nach neuen Wegen Ausschau halten sollte. Eine Personenbilanz ist hierfür nicht nur deshalb geeignet, weil mit ihr breit getretene und immer wieder eintönig wiederholte Pfade verlassen werden. Gerade weil eine Personenbilanz noch nicht als allseits gängiger Standardbegriff des Bewerbungsgeschehens vereinnahmt wurde, könnte ein Bewerber damit demonstrieren, dass er die Zeichen des Wandels erkannt und sich für seinen persönlichen Werdegang  andere Möglichkeiten vorgenommen hat. Vgl. Jörg Becker: Headhunter in eigener Sache, ISBN 978-3-8391-2464-2.

Dipl.Kfm. Jörg Becker
www.beckinfo.de

 
 
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