War die Finanzkrise männlich ?
Vor dem Hintergrund der knapp überstandenen Finanzkrise wird ein Versuch unternommen, sich auf einem meist schmalen Grat zwischen den Ansprüchen einer oft unüberschaubaren Wirtschaftswelt und eher trockenen Überlegungen zu einer systematischen Vorgehensweise zu bewegen. Auch ohne einen direkten Weg zur Krisenbeschreibung sollte es diesen Versuch allemal wert gewesen sein. Vor dem Hintergrund von umfassend und ganzheitlich aufgebauten Wissensbilanzen und Personalbilanznen vgl. auch Becker, Jörg: Führungspositionen ohne Klinsmann-Syndrom - Keine neuen Krisen zulassen, ISBN 9783839106440.
Wenn man sich die grundsätzlich einfache Frage stellt: hätte man sich an den Stellhebeln des Wirtschaftens andere Personen mit anderen Verhaltensweisen vorstellen können, mit und unter denen eine solche weltweite Krise vielleicht nicht oder zumindest nicht so entstanden wäre ? Wenn Führungspositionen, die über das Schicksal tausender Arbeitsplätze und damit Menschen zu entscheiden haben, vielleicht bei einem vertraulichen Golfplatzgespräch besetzt wurden, so dürfen die Gefahren von Krisen eigentlich niemanden verwundern. Vgl. Becker, Jörg: Führungspositionen ohne Klinsmann-Syndrom – Keine neuen Krisen zulassen, ISBN 9783839106440 mit folgenden Einzelpunkten:
- Finanzkrise = Wissenskrise
- Wissenskrise = Personalkrise
- Personalkrise = Auswahlkrise
- Tsunami-Effekt kopierter Auswahlkriterien
- Personenbilanz als methodischer Ansatz
- Alles basiert auf einem Personalfaktoren-Gerüst
- Cluster-Bilanzstruktur bringt Ordnung ins System
- Begutachtung aus 3 verschiedenen Blickrichtungen
- Umsetzung in Bewertungsnetze
- Bei der Personalauswahl wird Zukunft gehandelt
- Bei Wirkungsbeziehungen den Durchblick wahren
- Wirkung eines Faktors auf jeweils übrige
- Zoom auf Personalfaktoren im Brennpunkt
- Den Zeitfaktor nicht aus den Augen verlieren
- Orientierungshilfe Aktivsummen
- Inaugenscheinnahme der Passivwirkungen
- Schnüren eines Maßnahmenpaketes
- Die Mischung macht´s: das richtige Maß finden
- Bewertungs-Absicherung
Auch im mikroökonomischen Bereich der Unternehmen gilt es, die zahlreichen Tool-Boxen dahingehend zu durchforsten, ob wirklich alle benötigten Werkzeuge an Bord sind und ob diese Werkzeuge auch angesichts von Krisen wirklich das zu leisten imstande sind, was sie vorgeben und was man sich von ihnen versprochen hat und oft noch unverändert verspricht. Insbesondere wäre ein Nach- und Überdenken aller Verfahren und Kriterien gefordert, die sich mit der Auswahl von Führungskräften befassen. Da hiervon auch und gerade das Allgemeinwohl betroffen ist, sollte zumindest die Messlatte für die mögliche Transparenz und Nachvollziehbarkeit höher gelegt werden. Vgl. Becker, Jörg: Führungspositionen ohne Klinsmann-Syndrom – Keine neuen Krisen zulassen, ISBN 9783839106440 mit folgenden Einzelpunkten: Mit einem Blick grün-gelb-rot-Sektoren erkennen: mit Darstellungsmöglichkeiten über Ampeln oder Portfolios lassen sich nicht nur komplexe Sachverhalte übersichtlich präsentieren und beurteilen. Stellen-Profile können analog nach dem gleichen Konzept entwickelt werden: Damit wird auf einen Blick deutlich, welche Faktoren beispielsweise im roten oder gelben Bereich zu liegen kommen und damit zuerst einer genaueren Betrachtung bedürfen.
Jörg Becker
www.beckinfo.de