Heim Rauchmelder von ABUS
Sie können es fast täglich in der Presse verfolgen: Jedes Jahr gibt es zahlreiche Fälle von Haus- oder Wohnungsbränden, bei denen als Ursache festgestellt wird, dass ein Hausbewohner in seinem Bett mit brennender Zigarette eingeschlafen ist. Es ist dabei nicht selten, dass dieser Leichtsinn den Hausbewohner und unter Umständen auch dessen Mitbewohner das Leben kostet.
So mancher Feuerwehrmann musste sich schon eine total verkohlte Leiche im Bett ansehen, wobei er eigentlich bis zur Brandstelle vorgedrungen war, um Leben zu retten. Immer wieder raten Brandexperten deshalb dazu, Rauchmelder zu installieren. Rauchmelder setzen im Fall, dass Rauch aufsteigt, einen lauten akustischen Signalton ab, der einen Menschen auch aus dem tiefsten Schlaf aufwecken kann. Bei modernen Rauchmeldern werden im Alarmfalle alle anderen im Haus verbauten Melder ebenfalls einen Warnton abgeben, um alle Bewohner des Hauses oder der Wohnung zu alarmieren.
Die Hauptgefahr nach dem Ausbruch von Bränden ist die Rauchentwicklung. Hochgiftige Gase werden durch den Brand freigesetzt und bringen die Wohnungsinsassen binnen weniger Minuten in Lebensgefahr. Vor allem im Schlaf werden Brände oft nicht bemerkt, da der Geruchssinn inaktiv ist. Einzig wirksame Hilfe ist die Installation von automatischen Rauchmeldern, die bei Gefahr rechtzeitig und laut vernehmlich alarmieren.
Möbel und Kleidung und andere Gegenstände ersetzt in der Regel zwar die Versicherung, auch wenn Erinnerungsstücke für immer verloren sind. In vielen Fällen ist sogar das Haus selbst nicht mehr bewohnbar und muss aufwendig renoviert und saniert werden.
Moderne Rauchmelder verschaffen aber auch wertvolle Zeit, um selbst vor dem Eintreffen der Feuerwehr Gegenmaßnahmen ergreifen zu können, oder einen beginnenden Schwelbrand bereits zu löschen.
Die Installation von Rauchmeldern ist wirklich leicht und bedarf keiner großen Ausbildung oder handwerklichen Fähigkeiten. Grundsätzlich sollte jeder Raum an der Decke mit einem Melder versehen werden, mit Ausnahme der Küche vielleicht, da es hier durch Rauch oder Kochschwaden leichter zu Fehlalarmen kommen kann.
Die EU hat dazu Mindestnormen entwickelt. Demnach sollten in jedem Etagen- Flur der Wohnung oder des Hauses und in den Schlaf- und Kinderzimmern Rauchmelder installiert werden. Diese Mindestnorm kann man zur eigenen Sicherheit durchaus übererfüllen, denn auch in den übrigen Wohn- und Arbeitsräumen kann Feuer entstehen. Viele Brände entwickeln sich durch unachtsamen Umgang mit Feuer, zum Beispiel an Weihnachtsbäumen, offenen Kaminen, durch Rauchen im Bett oder Kinder, die unbeaufsichtigt mit Feuer experimentieren. Einige dieser Brände werden gerade noch rechtzeitig bemerkt. Bei der zweiten großen Gruppe der Brandursachen, den Bränden an Kabeln und elektrischen Geräten, ist das nicht so. Sie entwickeln sich meist völlig unbemerkt, so dass für die Bewohner des Hauses oft jede Hilfe zu spät kommt, wenn kein Feuermelder installiert ist.
Durch die Installation von einem Brandmelder kann man sich ein wirksames Frühwarnsystem schaffen. Achten Sie beim Kauf auf das VdS- Siegel, empfiehlt die Feuerwehr. Zudem sollte jeder Rauchmelder eine Langlebensdauer- Batterie für mindestens 5 Jahre Laufzeit enthalten. In Wohn- und Schlafräumen entstehen oft Schwelbrände. Dafür sind optische Rauchmelder am besten geeignet. Für größere Gebäude sollte man zudem Funk-Rauchmelder auswählen, die bei Entdeckung des Brandes das Signal an den nächsten Rauchmelder weitergeben.
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Hans Theis