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Radfahren bei Eis und Schnee: Die 9 nützlichsten Tipps

Autor: Radgaragen | Erstellt am: 12.01.2010 | Gelesen: 2718
Kategorie: Auto - Motor & Verkehr | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Viele Radfahrer sind auch bei winterlichem Wetter unterwegs. Wenn man die wichtigsten Tipps befolgt, dann kommt man sicher an das Ziel

Radfahren bei Eis und Schnee
Radfahren bei Eis und Schnee
Radfahrer fahren noch sicherer durch den Winter wenn sie sich nach einigen Tipps richten. Wichtig ist ein gut ausgestattetes Fahrrad mit der richtigen Bereifung und mit einer hochwertigen Licht-  und Bremsanlage. Dann sollten einige Grundregeln im Bezug auf die Fahrweise berücksichtigt werden. Mit der richtigen Kleidung kann einem schließlich selbst die schlechteste Witterung nicht viel anhaben.

Heute nutzen schon heute viele Radfahrer das Rad das ganze Jahr über. Trotz Schnee und Eis fahren sie täglich zur Arbeit, zur Hochschule und zum Einkaufen. Dadurch werden Städte entlastet und die Umwelt geschont. Für die Alltagsradler hat das Portal Radgaragen.de die nützlichsten Tipps für das richtige Verhalten im Winter zusammengestellt.

  1. Neben breiten Reifen mit einem guten Profil sind bei häufigen Fahrten bei Eis und Schnee Spike-Reifen zu empfehlen. Dabei  reicht es aus, nur auf das Vorderrad einen Spike-Reifen aufzuziehen, da auf dem Hinterrad mit dem gesamten Körper ein höheres Gewicht lastet. Das Fahrrad wird also vermutlich nur über das Vorderrad ausbrechen, was mit einem Spike-Reifen verhindert wird. Auch ohne Spike-Reifen hilft es bereits, wenn Sie sich in brenzligen Situationen in eine aufrechte Sitzposition zurücklehnen. Lassen Sie eventuell etwas Luft aus dem Reifen, sodass der Bodenkontakt verbessert wird. Der geringere Luftdruck kostet allerdings auch etwas mehr Kraft beim Treten.

  2. Eine gute und hochwertige Lichtanlage macht Sie als Radfahrer sichtbarer. Statt Seitenlaufdynamos sollten Sie Nabendynamos verwenden, die auch bei Schnee nicht durchrutschen und so immer ausreichend Energie für das Licht zur Verfügung stellen. Moderne Rückstrahler sind sehr viel heller und auffälliger als herkömmliche Rückstrahler und auch die Scheinwerfer wurden technisch weiterentwickelt. Sie sind mittlerweile sogar fast so hell wie Autoscheinwerfer. Schalten Sie rechtzeitig das Licht an oder fahren Sie sogar ganztägig mit Licht. Bei modernen Nabendynamos kostet eingeschaltetes Licht nicht mehr Kraft als das Fahren ohne Beleuchtung.

  3. Schalten Sie zügig in höhere Gänge, da Sie so weniger Treten müssen. Bremsen Sie vorsichtiger als bei trockener Fahrbahn. Nutzen Sie dazu möglichst nur die Hinterbremse und sehr sparsam die Vorderbremse. Meist ist ein Ausrutschen des Vorderrads die Ursache eines Sturzes. Vermeiden Sie plötzliche Lenkbewegungen und abrupte Bremsmanöver. Fahren Sie vorausschauend, so können sie die Anzahl der Bremsungen reduzieren.

  4. Benutzen Sie als Radfahrer die Fahrbahn, wenn Radwege bei Eis und Schnee nicht befahrbar sind. Der Gesetzgeber erlaubt in dem Fall das Fahren auf der Straße. Fahren Sie dabei in der rechten Spur. Halten Sie zum Straßenrand, besonders zu parkenden Fahrzeugen, einen ausreichenden Abstand.

  5. Besonders tückisch sind plötzliche Eisflächen, die nachts bei Frost entstehen und über die sich eventuell eine leichte Schneedecke gelegt hat. Eisflächen entstehen auch noch dann, wenn tagsüber bereits Tauwetter eingesetzt hat. Rechnen Sie stets mit solchen gefährlichen Orten und fahren Sie im Zweifel lieber auf der geräumten Fahrbahn.

  6. Benutzen Sie einen Helm, da die Wahrscheinlichkeit von Selbstunfällen bei Eis und Schnee steigt. Fahren Sie deswegen aber nicht riskanter, da ein Helm nur die Unfallfolgen lindern, ihn aber nicht verhindern kann. Die ideale Bekleidung besteht aus Funktionswäsche, die die Feuchtigkeit der Haut nicht aufsaugt, sondern weitergibt. Ziehen sie darüber einen wärmenden Fleece und eine Jacke als Schutz vor Wind und Nässe.

  7. Reinigen Sie nach der Fahrt grob das Fahrrad, besonders die Schaltung und die Bremsen. Am Rad verbleibende Schneereste können ansonsten über Nacht gefrieren und  das Rad blockieren. Sehr viel häufiger als sonst sollten Sie auch die Kette ölen und das Rad reinigen und auf Schäden untersuchen.

  8. Lassen Sie das Fahrrad nicht über Nacht draußen stehen. Schnee, Frost und Feuchtigkeit schaden auf Dauer dem Fahrrad erheblich. Wer sich das Tragen in den Keller oder die Wohnung ersparen möchte, der kann mittlerweile aus einer ganzen Reihe an guten Radgaragen auswählen. In ihnen wird das Rad ebenerdig und draußen sicher abgestellt.

  9. Lagern Sie bei einem Elektrorad den Akku im Haus. Kälte oder gar Frost könnten ihm schaden und einen teuren Austausch notwendig machen. Der Akku ist zusätzlich auch bei Nichtbenutzung regelmäßig aufzuladen.

Weitere hilfreiche Informationen finden Sie auf dem Portal www.radgaragen.de Dort sind insgesamt 30 nützliche Tipps zum Radfahren bei Eis und Schnee hinterlegt.
 
 
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