Bodenhaftung - Orientierung in bewegten Zeiten
Nichts ist sicher, außer das Unsichere. Daher - was ist dringender, wenn alles rundherum schwankt, als ein fester Boden unter den Füßen? Ein Katalog an Gewissheiten aus dem Erfahrungsschatz einer sechzigjährigen Langzeitstudie.Was wir von den (K)Experten lernen können: Nichts ist sicher, außer das Unsichere. Daher - was ist dringender, wenn alles rundherum schwankt, als ein fester Boden unter den Füßen?
Da können unverrückbare Eckpfeiler im Gestrüpp der Ungewissheit nicht schaden.Endlich - nach akribischer Fundamentalforschung humaner Umtriebigkeit liegt sie vor, die Langzeitstudie - die Gewissheiten aus einer sechzigjährigen Experimentalrecherche:
Nutzen macht Sinn, vorausgesetzt er ist wichtiger als der Schaden. Das Richtige ist wichtiger, als das weniger Richtige und das Falsche ist weniger wichtig, als das weniger Falsche.
Realität: Was (nicht gänzlich) falsch ist, kann Gier befriedigend wahr werden.
Relativitätspraxis (
rl, definitiv nicht nach Einstein): Ein Prozent kann sehr/zu viel sein (zB Alkohol im Blut) oder sehr/zu wenig (zB Rendite bei fünf Prozent Inflation).
Unwichtiges braucht keinen Termin.
Das Faire und Gerechte ist richtiger, als das Unfaire und Ungerechte und das Maßlose ist weniger richtig, als das Maßvolle.
Blöd mag laut.
Richtiger ist nicht nur dann gerechter, wenn weniger Richtiges weniger fair ist.
Mit voller Hose lässt sich leicht stinken.
Wenn alle die es könnten, machten - mehr zu geben, als zu nehmen, viel mehr auf unsere Erde achten - keiner müsst´ sich dann noch schämen.
Es wird alles zur rechten Zeit gut sein (oder es braucht zum gut werden so lange, bis die Zeit nicht reicht) – auch: Es ist nie zu spät, außer es war.
Was du heute kannst bedenken, das wird morgen auch so sein oder anders – aber öfter als meistens gilt: 1 + 1 = 2.
Sodann, Kopf hoch (der Horizont liegt höher).
Denn damit lassen sich nicht nur edle und wertmaximierende Theorien erdenken oder Traumschlösser auf festen Fels bauen. Und es muss nicht immer sofort sein – jeder Tag hat genug an seinen eigenen Plagen (und hoffentlich auch Freuden).