Als Erwachsener kennt man das Phänomen, dass man sich Nachts ständig im Schlaf hin und her bewegt, von links nach rechts. Folge dadurch ist oft in den meisten Fällen, das der/die Betroffene nicht mehr schlafen kann, es kommt folglich zu einer Schlafunterbrechnung.
Doch wie nicht anders zu erwarten bewegen sich Babys Nachts ebenso wie wir Erwachsenen, was tun?
Genau diese Frage stellen sich, zugegeben viele verzweifelte Eltern besonders Nachts. Nachdem man das Baby ruhig bekommen hat und es wieder ins Bett legen will, kommt es mitunter oft vor das es schreit und quängelt.
Pucken, dass ist eine Wickeltechnik für Babys, dabei wird das Baby in enge Tücher gewickelt. Während des Prozesses sollte man darauf achten das die Arme locker auf dem Bauch liegen, auch wenn das Baby eng in die Tücher gewickelt wird um nachweislich die Bewegungsfreiheit einzuschränken, sollte man unbedingt darauf achten, dass man dem Baby immer noch genug Freiheit lässt, es soll schließlich nicht eingequetscht werden, sondern nur stabil und ruhig liegen.
Hier setzt die, im Mittelalter oft benutzte, Einwickeltechnik Pucken an.
Wie kommt man zu der Erkenntnis, dass Babys durch Pucken besser schlafen?
Wie Studien bewiesen haben, kuscheln sich Babys, wie Erwachsene teilweise auch, im Bett mit ihrer Bettdecke ein. Dies hat den Grund das der Mensch sich automatisch nach Sicherheit und Geborgenheit sehnt, dieser Instinkt führt dann Nachts bei den meisten Menschen dazu, sich richtig in die Bettdecke ein zu murmeln.
Vorteile des Puckens
Gepuckte Babys fühlen sich besonders geborgen, da die Wickeltechnik sie so umhüllt und stabilisiert das sie sich in einer Art Mutterleib Umgebung befinden. Dieser Effekt sorgt dafür das sich Babys besonders wohlfühlen und daher auch besser und länger schlafen können. Zudem sorgt die Einschränkung ihres Bewegungsfreiraums dafür, dass sie im Bett keine unkontrollierten Bewegungen mehr machen. Dies ist einer der häufigsten Gründe dafür das man aus dem Schlaf aufwacht.
Wie man richtig puckt
Sollte man noch keine Erfahrung mit dem Pucken von Babys haben, so ist besser sich vorab Hilfe und Rat von einer erfahrenen Hebamme zu holen. Auch sollte man ferne beachten das bei warmen Temperaturen nicht gepuckt werden sollte.
Man nimmt eine leichte & große Decke, wickelt diese so um das Baby sowie Arme und Beine das sie fest anliegt, lassen Sie trotzdem noch genügend Freiraum damit es für das Baby nicht unangenehm wird. Wenn man Probleme mit der Wickeltechnik haben sollte, so gibt es auch Pucksäcke mit Klettverschlüssen, die das Pucken vereinfachen sollen.
Geschrieben von pin.