Babys schlafen eingepuckt einfach besser
Das
Pucken geht auf eine alte Wickelmethode zurück und dient zur Eingrenzung des Bewegungsablaufes von Säuglingen. Die Wickeltechnik sollte bei Säuglingen nicht zu lange angewendet werden. Als Fausregel gilt bis etwa dem 5ten Lebensmonat.
Schlafmangel bei Eltern und Baby
Frisch gebackene Eltern stehen häufig unter Stress und leiden unter notorischem Schlafmangel. Schließlich dauert es seine Zeit bis sich die neuen Abläufe mit dem neuen Erdenbewohner eingespielt haben. Trifft diese Kombination auf ein „Schreibaby" sind viele Eltern oft verzweifelt und schnell mit den Nerven am Ende. Häufig wacht das Baby durch unkontrollierte Zuckungen auf und leidet selbst unter Schlafmangel.
Der Moro-Reflex weckt Babys oft auf
Die unkontrollierten Bewegungen beruhen auf dem so genannten Moro-Reflex, auch Schreckreflex genannt, der nach den ersten Lebensmonaten durch die fortschreitende Entwicklung des Nervensystems verschwindet. Schon in der Schwangerschaft entwickelt jedes Ungeborene diesen Reflex. Er ist lebenswichtig, da er den ersten Atemzug steuert und durch die Öffnung der Luftröhre Säuglinge vor dem Erstickungstod bewahrt.
Pucken für den besseren Schlaf
Das
Pucken verhindert die unkontrollierten Bewegungen. Der Säugling findet leichter in den Schlaf und kann die Nacht besser durchschlafen. Im Handumdrehen kann aus einem Schreibaby ein ruhiges Kind werden.
Zubehör für das Pucken
Zum Pucken benötigt man nur eine Babydecke oder ein Kopfkissenbezug. Der Säugling wird so fest in die Decke eingewickelt, so dass weder die Arme noch die Beine bewegt werden können. Das Baby sollte nicht die Möglichkeit erhalten sich wieder Freistrampeln zu können. Weiterhin sollte man darauf achten, dass der Säugling nicht auskühlt. Warme Nachtwäsche ist daher ratsam.
So gehts: Richtig einpucken
Die Decke legt man quer auf das Bett und das Baby wird am oberen Ende der Decke gelegt. Der Kopf muss unbedingt frei bleiben. Die Arme des Säuglings liegen am Körper und die Beine sind fest zusammen. Die rechte Seite wird nach Links geschlagen und unter dem Körper eingeklemmt. Die linke Seite wird nach Rechts umgeschlagen und hinter den Rücken geführt. Das untere Ende der Decke schlägt man nach hinten um.
Mit ein wenig Übung puckt man den Zwerg innerhalb weniger Minuten. Hebammen geben hier gerne Hilfestellung und zeigen wie es funktioniert. Im Nu hat man ein kleines Bündel Mensch eingepuckt. Obpwohl das Baby in dieser Lage etwas gewöhnungsbedürftig aussieht, verhilft diese Methode dem Kind zu mehr Schlaf und ist ebenso tagsüber anwendbar.
Die einfache Puck-Hilfe
Wem das Pucken mit Tuch zu aufwendig ist, findet sicherlich gefallen an einem Pucksack wie dem
SwaddleMe. Dieser spezielle Babyschlafsack wurde extra für das unkomplizierte Pucken entwickelt. Klettverschlüsse helfen, dass alles richtig sitzt und das Baby schnell und richtig eingepuckt ist.
by Melanie Wander