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Psychotherapie: Eine Therapie für das Psychologische

Autor: findur | Erstellt am: 02.06.2011 | Gelesen: 383
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - In schwierigen Lebenssituationen kann eine Psychotherapie helfen.

Die Psychotherapie ist die Behandlung psychisch bedingter Einschränkungen. Nach einer fundierten Ausbildung können psychische Leiden auf psychosozialer oder psychosomatischer Ebene so umfassend, bewusst und geplant behandelt werden. Eine solche Behandlung von Verhaltsstörungen beruht auf wissenschaftlichen Grundsätzen und ist daher im Anschluss an eine Ausbildung absolut seriös. So können ungewollte Veränderungen Schritt für Schritt wieder Rückgängig gemacht und die Symptome beseitigt werden. Außerdem geht mit dieser Arbeit am eigenen Selbst auch eine generelle Reifung und geistige Gesundung einher, sofern die Therapie erfolgreich durchgeführt wird und langfristig fruchtet. Es gibt dabei durchaus recht verschiedene Möglichkeiten, in welchem Rahmen man die psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen kann.

Denn je nach der individuellen Situation gestaltet sich eine Therapie auch ganz anders und vor allem die Behandlungszeit kann man zu Beginn einer Zusammenarbeit oft noch kaum abschätzen – schließlich geht es um schwierige innerliche Prozesse von ganz unterschiedlichen Individuen. Die üblichste und bekannteste Form ist die analytische Gesprächstherapie, bei der in regelmäßigen Sitzungen an psychischen Problemen und dem eigenen Verhalten gearbeitet wird. Aber auch eine plötzliche, akute Krisenintervention ist möglich und immer dann nötig, wenn jemand einen Schicksalsschlag erleidet, traumatisiert wurde oder einen plötzlichen Ausbruch einer psychischen Krankheit erleidet. In einem solchen Fall ist sofortige und umfassende Hilfe nötig, um schlimme Dinge zu verarbeiten, Wege für die Zukunft zu eröffnen und eine Unterstützung für die aus der Bahn geworfene Seele zu bieten. Solch eine psychotherapeutische Krisenintervention geht über 12 Stunden in den ersten zwei Wochen nach der Krise, um direkt an konkreten, psychischen Problem anzusetzen. Eine weitere, bekannte Form ist die Paartherapie. Oft geht hier die Initiative von einem Partner aus, aber der Therapeut arbeitet für gewöhnlich mit beiden Beteiligten. In einer Paartherapie geht es um die gemeinsame Beziehung und alles, was damit zu tun hat. Hier ist Raum für gemeinsame Gespräche und einzelne Unterhaltungen, für intime Schwierigkeiten und Lösungsansätze für zwischenmenschliche Konflikte.

Andreas Mettler
 
 
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