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Psycho-Soma-Systemik für die Spontan-Heilung. (60 (59-2))

Autor: WolfgangSchwalm | Erstellt am: 28.12.2010 | Gelesen: 770
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Körper, Seele und Geist befinden sich in einem dynamischen Bereich.

Mitsu tomoe: Sonne, Himmel, Erde, Mensch
Mitsu tomoe: Sonne, Himmel, Erde, Mensch
Der Mensch ist bekanntlich ein soziales Wesen, seit 100.000 Jahren ein Homo sociologicus. In unserer modernen mechanistischen un-natürlichen Welt hat man die Generationen aus der natürlichen soziologischen Dynamik in eine Generationen-Statik gesteuert. Die Generationen (Gross-Eltern, Eltern und Enkel) wurden (vertikal) getrennt und die Menschen werden seelenlos verwaltet. Ärzte in der Nähe von Altersheimen bekommen überdurchschnittlich viele Patientenbesuche von überdurchschnittlich gesunden alten Menschen. Der Grund: Die Alten benötigen lediglich die fehlende persönliche Ansprache für ihr Wohlbefinden.Menschen sind KEINE MASCHINEN liebe Kybernetiker. Menschen sind vitale systemische Lebe-Wesen (Systemik 1. Ordnung)!

Teil 2

Wenn es sich um externe Geister oder Götter handelt dann sage ich NEIN!

Externe können nur unsere Gedanken in eine andere Richtung lenken. Heilen können uns Externe nicht.

Auch bei Schul-Medizinern müssen sich die Patienten mit unklaren Symptomen und Krankheiten letztendlich selbst heilen.

Wie verläuft nun ein Heilungs-Prozess?

  1. Optimistische Gedanken (Ratio des digitalen Gehirns) stärken
  2. die Psyche / Seele (Emotio des analogen Gehirns) und
  3. Medikamente stärken über das Blut-Hormon- und Immun-System jeden medizinischen und psychischen Heilungs-Prozess und minimieren dessen körperliche Symptome.

Den Heilungs-Prozess kann man auch mit angemessener Ernährung und angepasster Lebensweise beeinflussen bzw. seine Gesundheit erhalten.

Mit Psycho-Somatik (psyché für Atem, Hauch und Seele - und soma für Körper, Leib und Leben) [Leib-Seele-Problem]wird in der Medizin die Betrachtungsweise und Lehre bezeichnet, in derdie geistig-seelischen Fähigkeiten und Reaktionsweisen von Menschen in Gesundheit {Die Gesundheit des Menschen ist laut Weltgesundheitsorganisation „ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen." („Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity."}und Krankheit in ihrer Eigenart und Verflechtung mit körperlichen Vorgängen und sozialen Lebensbedingungen in Betracht gezogen werden. Ihre Erforschung und Umsetzung in der Krankenbehandlung erfolgt in der Psychosomatischen Medizin {Die psychosomatische Medizin ist das medizinische Pendant zur psychologischen Psychotherapie, somit steht die Kommunikation hier noch einmal zentraler als in der Psychiatrie. In ihr steht die Diagnostik und Behandlung von Patienten mit psychosomatischen Beschwerden, neurotischen Störungen oder Persönlichkeitsstörungen im Mittelpunkt.}. Die theoretischen Modelle zur Erklärung der dabei festgestellten Zusammenhänge variierten seit den ersten Ärzteschulen auf Kos im griechischen Altertum zeit- und wissensbedingt erheblich. Das Gegenteil der Psychosomatik ist die

Somato-Psychologieist ein Teilgebiet der Psychologie. Gegenstand der Somatopsychologie ist die Grundlagen- und Interventionsforschung zu psychologischen und sozialen Faktoren, die bei Entstehung, Verlauf, Behandlung, Prävention und Rehabilitation primär somatischer Erkrankungen eine Rolle spielen. Die Somatopsychologie ist das Gegenteil der Psychosomatik. Während in der Psychosomatik Denken und Gefühle körperliche Funktionen nachhaltig stören, können umgekehrt auch organische Erkrankungen massive Auswirkungen auf emotionale und kognitive Prozesse ausüben. Eine Fülle von körperlichen („somatischen") Krankheiten verursacht direkt oder indirekt psychische Probleme. An körperlichen Ursachen für psychische Störungen kann man unterscheiden:

  1. angeboren/genetisch-bedingt,
  2. endokrin/metabolisch bedingt,
  3. Störungen des Gehirns,
  4. Organerkrankungen,
  5. Infektionen,
  6. Drogen, Gifte,
  7. Medikamenten-Nebenwirkungen,
  8. ernährungsbedingt},

welche die Auswirkungen von körperlichen Erkrankungen auf emotionale und kognitive Prozesse untersucht.

Schon ein banaler grippaler Infekt, also strenggenommen nur eine [bakterielle] Erkrankung des Körpers, bewirkt eine Fülle von psychischen Veränderungen. Wenn Krankheitserreger den Körper verseuchen, verständigen die frei beweglichen Zellen im Immunsystem sich via Ausschüttung spezieller Botenstoffe. Sobald das Zentralnervensystem Kenntnis davon bekommt, dass das körpereigene Abwehrsystem dabei ist, sich hochzufahren, produziert es über Ausschüttung von Neuropeptiden und Neurotransmittern das typische Krankheitsgefühl. Chronische Entzündungen wie z. B. Allergien oder versteckte (kleine) Entzündungen führen dadurch zu Symptomen wie Kraftlosigkeit, Kopfschmerzen, sozialer Rückzug, Depressionen.

Das sehr komplexe, im Gehirn von Hypothalamus und Hypophyse gesteuerte Hormonsystem hat etliche Zweigstellen im Körper verteilt, hierzu gehören z. B. Schilddrüse, Nebennieren, Bauchspeicheldrüse, Eierstöcke und Hoden. Hormone sind ebenfalls Botenstoffe, die in die Blutbahn abgegeben werden, sie wirken beträchtlich langsamer als Neurotransmitter, unterliegen meist phasenhaften Schwankungen mit einer Dauer zwischen Stunden und Monaten und modulieren auch im Zentralnervensystem viele Prozesse.

  1. Simpelstes Beispiel von Persönlichkeitsveränderungen unter dem Einfluss von Hormonen ist die Pubertät.
  2. Prämenstruelles Syndrom (PMS) und die Prämenstruelle dysphorische Störung mit schwererer depressiver Symptomatik sind zwei Beispiele für psychische Entgleisungen aufgrund von somatischen Hormonschwankungen.
  3. Die wohl bekannteste hormonell-bedingte Störung aus dem Spektrum der Somatopsychologie ist die Fehlfunktion der Schilddrüse.

Die Blutversorgung des Gehirns dient der Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff und Glucose sowie dem Abtransport von Stoffwechselprodukten und Kohlenstoffdioxid. Bei angestrengtem Nachdenken verbraucht unser Gehirn rund 20 Prozent des Sauerstoffs und etwa 25 Prozent der Glukose im Blut. Von daher ist verständlich, dass alle Erkrankungen des Blutkreislaufs sofort massive Auswirkungen auf die Psyche haben.

Zum klinischen Bereich der psychosomatischen Medizin zählen:

  • körperliche Erkrankungen mit ihren bio-psychosozialen Aspekten (z. B. Krebskrankheiten und ihre Bewältigung; siehe auch Psychoonkologie)
  • physiologisch-funktionelle Störungen als Begleiterscheinungen von Emotionen und Konflikten sowie als direkte oder indirekte Reaktion auf psychische oder physische Traumata; siehe auch Posttraumatische Belastungsstörung.
  • Konversionsstörungen: körperliche Symptome, die auf unbewusste Konflikte zurückgehen
  • Hypochondrie: Die Überzeugung, an einer Krankheit zu leiden und krankhaftes Interesse an Gesundheit und Beschwerden
  • gestörtes Gesundheitsverhalten und dessen Folgen (z. B. Rauchen)
  • seelische Störungen, die mit körperlichen Missempfindungen einhergehen: neurotische Störungen, Abhängigkeitserkrankungen (Sucht), Persönlichkeitsstörungen, reaktive Störungen.

Als Sonderform psychosomatischen Geschehens beschäftigt sich die psychosomatische Medizin mit somatoformen Störungen, bei denen kein organischer Befund nachweisbar ist und psychische Faktoren bei der Entstehung und Aufrechterhaltung der Symptome eine bedeutsame Rolle spielen.

Häufig vorkommende Beschwerden, die dieser Gruppe zuzuordnen sind, sind u. a. Schmerzen und funktionelle Beschwerden des

  • Herz-Kreislauf Systems,
  • Magen-Darm-Bereiches und des
  • Skelett- und Muskelsystems.

Ein Beispiel für einen psycho-physiologischen Zusammenhang:

  • Angst führt dazu, dass im Körper Adrenalin ausgestoßen wird, was u. a. die Magen-Darm-Peristaltik hemmt und bei längerem Bestehen zu Verdauungsstörungen führen kann.

In vielen Redewendungen des Alltags ist dieser Zusammenhang impliziert: Etwas liegt einem „schwer im Magen", eine Sache geht einem „an die Nieren", der Schreck „fährt einem in die Glieder", jemandem ist eine „Laus über die Leber gelaufen". Zudem leitet sich das Wort Hypochonder vom Hypochondrium, der beiderseitig der Magengrube gelegenenBauchregion unterhalb der Rippenbögen ab.

In der Medizin-Geschichte gab es zwei Ansichten über die Leidens-Usachen:

  • „Psychische Erregung, die nicht adäquat verarbeitet oder abgeführt werden kann, ‚springt' in einen Körperteil, wird also umgewandelt (Konversion). Das körperliche Leiden ist in dieser Vorstellung Symbol des unbewussten Konflikts bzw. Traumas."
  • ... moralistischen Deutung von Krankheit (jede „Seelenstörung" beschrieb er als Abfall von Gott und der „heiligen Vernunft", als das Böse und Teuflische schlechthin) ... nahe an mittelalterlichen religiös geprägten Krankheitskonzepten …
  • Letztlich kann diese Vielzahl von theoretischen Konzepten auch als ein Ausdruck der bisher nicht wirklich widerspruchsfrei beantworteten Frage nach dem Mechanismus, in dem Psychisches und Somatisches kausal miteinander verknüpft sind, gesehen werden. Die neueren systemtheoretisch fundierten Modelle verzichten daher auf die Suche nach einfachen Ursache-Wirkungs-Ketten. Damit wird auch die Vorstellung aus der Pionierzeit aufgegeben, dass man bestimmte „psychosomatische Krankheiten" oder „Psychosomatosen" von den übrigen Erkrankungen abgrenzen könne. [Mängel, Kopierfehler der Gene, Verschleiß, Alterung]

Der psycho-somatische Ansatz trifft heute auf ein medizinisches System, das in vielen Bereichen noch dem Kausalitätsprinzip des kartesianischen Weltbilds[Rene Descartes 1596-1650_ Alles bezweifeln, Dualismus der denkenden und ausgedehnten Substanz, analytische Geometrie]folgt und einer Krankheit jeweils eine bestimmte Ursache zuzuordnen trachtet. Entsprechend wird der Begriff „psychosomatisch" sowohl von Laien als auch von Vertretern der Medizin häufig nicht in seiner ursprünglichen Bedeutung verstanden, sondern mit „psychogen" gleichgesetzt. Patienten, die an körperlichen Symptomen leiden, fühlen sich dann missverstanden und oft als „eingebildete Kranke" oder Simulantenstigmatisiert. [Der systemische Ansatz erkennt die multi-kausale Ursachen-Wirkungs- Komplexität! Jakob Johann von Uexkülls, war Mediziner und Begründer der psychosomatischen Medizin.]

Oft dauert es lange, bis somatoforme Störungen als solche erkannt werden. Studien zeigten, dass manche Patienten über hundert ärztliche Kontakte hinter sich hatten, ehe sie erstmals an einen Psychotherapeuten überwiesen wurden. Dies liegt unter anderem daran, dass

  1. die Patienten selbst die psychische Komponente ihrer Beschwerden nicht akzeptieren wollen und können – auch weil die Art und Weise ihrer Beschwerden mitunter allein auf körperliche „Fehlfunktionen" hinzuweisen scheinen.
  2. Vielen Ärzten fehlt allerdings auch die entsprechende Ausbildung oder Erfahrung, richtungsweisende Signale des Patienten richtig einzuordnen.
  3. Ein dritter Grund ist, dass im Zweifelsfall immer eine körperliche Abklärung der Beschwerden zu erfolgen hat.
Quelle: wikipedia.de, {aus wikipedia.de}, [Anmerkung des Autors]

Bei einem Bruch sagt der Arzt: „Das heilt von allein. Das braucht seine Zeit!"

Aber: Nicht der Arzt heilt, sondern die Natur – mit oder unser Zutun! Wenn sich sehr alte Menschen hinlegen und nicht mehr leben wollen – dann sterben sie, trotz Arzt! Wo kein Lebens-Wille, da ist auch keine Lebens-Energie!

Unberücksichtigt blieben hier alle Fälle von Statistik-Fälschungen der Pharma-Industrie durch die 100000-de plötzlich an Bluthochdruck oder Zucker erkranken, um denen teure Medikamente zu verkaufen. Auch alle Fälle von Fehl-Diagnosen durch dilletierende Ärzte habe ich vernachlässigt. Mißtrauen Sie also Aussagen wie „Sie Haben Krebs im Endstadium und nur noch 3 Monate zu leben!" Holen sie in dem Fall noch mindestens drei weitere Auskünfte ein – und machen sie erst einmal eine einjährige Weltreise: Positive Er-Lebnisse und Gedanken für ihre Spontan-Heilung!

Siehe Teil 1: Psycho-Soma-Systemik für die Spontan-Heilung. (59-1)

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