Jetzt im Herbst steht bei vielen Autofahrern wieder ein Werkstattbesuch an um den Wagen für die kalte Jahreszeit „fit" zu machen. Dann werden im Rahmen von Routinechecks, auch verschiedenste Aspekte bezüglich der Fahrzeugsicherheit geprüft. Die wohl wichtigsten Bauteile für die Fahrzeugsicherheit sind neben hochwertigen Reifen vor allem die Bremsen. Es sollte regelmäßig geprüft werden, ob die Verschleißanzeige am Bauteil auf einen notwendigen Wechsel hinweist. Den Wechsel sollte man ausschließlich in der Werkstatt durchführen lassen, da schon kleinste Fehler dramatische Folgen für die Insassen haben können.
Auch geübte „Hobbyschrauber" sollten in diesem Fall lieber dem Werkstattmeister die Arbeit überlassen. Sowohl beim Bremsbeläge wechseln, als auch beim Wechsel der Bremsscheiben, sollte darauf geachtet werden, dass der Austausch immer nur auf beiden Seiten einer Achse erfolgt. Falls es Zeit für neue Bremsbeläge ist, ist es nicht unbedingt notwendig auch neue Bremsscheiben zu verbauen. Im umgekehrten Fall sollten neue Bremsscheiben aber nur mit neuen Bremsbelägen verbaut werden. Bremsbeläge kosten als Satz für beide Seiten einer Achse je nach Modell und Qualität meist zwischen 60 und 100 Euro. Hinzu kommen die Arbeitskosten von circa 25 bis 40 Minuten pro Achse.
Eine Bremsscheibe kostet je nach Modell und Qualität meist mindestens zwischen 40 und 80 Euro. Hinzu kommen die Arbeitskosten von ca. 15-30 Minuten pro Seite. Müssen sowohl die Bremsscheiben als auch die Bremsbeläge gewechselt werden kommen pro Achse schnell 250,00 - 300,00 Euro zusammen. Um diese Kosten so lang wie möglich aufzuschieben, sollte man sich eine Fahrweise angewöhnen, welche die eigenen Bremsen langfristig schont. So macht es beispielsweise Sinn, immer rechtzeitig und langsam zu bremsen und nicht unnötig zu beschleunigen, falls man schon weiß, dass man gleich wieder abbremsen muss.
Paul Winkler
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