Die Vorteile des Proteins beim
Muskelaufbau und der Verlust von Fett durch den hohen thermischen Effekts sind in der Fitness-Community allgemein bekannt. Aber dieser erstaunliche Makronährstoff weist eine Vielzahl von weiteren Vorteilen auf, von denen viele noch unbekannt sind oder werden grade entdeckt werden. So ergab z.B. eine kürzlich durchgeführte Studie aus dem
Medical College of Georgia, dass bestimmte Arten von
Protein tatsächlich Wissenschaftlern helfen, Fälle von Prostatakrebs zu identifizieren. Die Studie in der Early Edition der Proceedings of the National Academy of Sciences erkannte durch das beta-Protein Arrestin2 ob sich Krebszellen in männlichen Geschlechtsorgane, z.B. in der Prostata, entwickeln. Darüber hinaus kann der Konsum von
beta-Arrestin2 im
Kampf gegen Prostatakrebs denjenigen helfen, die die tödliche Krankheit haben.
Nach Angaben der Forscher ist die
Prostatakrebsentwicklung eine Folge einer Erhöhung der Androgen-Rezeptoren in der Prostata. Der Anstieg der Androgen-Rezeptoren ermöglicht dem Krebs, durch die Verwendung von möglichst viel der körpereigenen Testosterone, sich gut zu entwickeln. Androgen-Rezeptoren können auch mutieren denn sie haben die Fähigkeit entwickelt, sich von anderen Wachstumsfaktoren im Körper zu ernähren. Aufgrund dieser Anpassungsfähigkeit ist Prostatakrebs eine der am schwierigsten zu besiegenden Krebsart.
Die Forscher fanden heraus, dass
Androgen-Rezeptoren und
beta-Arrestin2 eine Art Wechselwirkung haben was bedeutet dass je weniger beta-Arrestin2 im körper vorhanden ist desto mehr Androgene Rezeptoren befinden sich im Körper und dadurch steigt auch das Krebsrisiko. Eine höhere Konzentration von beta-Arrestin2 im Körper unterdrückt die Aktivität und die Expression von Androgen-Rezeptoren.
Doch diese Entdeckung allein ist nicht genug um
Prostatakrebs zu besiegen aber es ist die Ansatz für mögliche Behandlungen. Darüber hinaus ist die Entwicklung einer Behandlung in Form eines Moleküls mit beta-Arrestin2 zur Unterdrückung der Androgen-Rezeptor-Aktivität ein Ziel der Forscher.
Diese Forschungsergebnisse zeigen das Protein nicht nur eine KalorienQuelle ist, sondern auf vielen Ebenen im Körper nützliche Funktionen hat und somit nicht länger nur für die Bodybuilder interessant ist.