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Prostatakrebs: Prostataleiden schonend behandeln

Autor: willi7584 | Erstellt am: 03.05.2010 | Gelesen: 1383
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Prostatakrebs biopsiefrei diagnostizieren und minimal-invasiv mit hochfocussiertem Ultraschall behandeln

Greenlight-Laser-Behandlung
Greenlight-Laser-Behandlung
Prostatakrebs ist aufgrund der demografischen Entwicklung einer der häufigsten Krebserkrankungen des Mannes in Deutschland. Je nach Stadium des Krebses sind die radkikale Operation, Bestrahlung und Medikamente die Mittel der Wahl. Doch es gibt mittlerweile ebenbürtige Alternativen zur radikalen Entfernung der Prostata wie etwa die Behandlung mit hochfocussiertem Ultraschall kurz HIFU. Die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie ist seit vielen Jahren Vorreiter auf dem Gebiet der minimal-invasiven, berührungsfreien Diagnose und Therapieverfahren bei Prostataleiden in Deutschland. So wird z.B. die gutartige Prostatavergrößerung standardmäßig sehr erfolgreich mit der Greenlight-Laser-Technik behandelt. Auch bei der Diagnosestellung von Prostatakrebs setzt die Klinik vorrangig auf berührungsfreie Techniken wie Ultraschall-Elastographie und moderne molekulare Blut-und Urintests.

Prostataleiden schonend behandeln mit Laserlicht und Ultraschall

Fast fünf Millionen Männer haben hierzulande Probleme beim Wasserlassen. Jeder zweite Mann über 50 Jahre kann davon betroffen sein. Die Ursachen für die Blasenentleerungs-Störung können vielfältig sein: Diabetes Mellitus, Harnwegsinfekte, Blasenschliessmuskelprobleme und eine gutartige Vergrößerung der Prostata, die sogenannte benigne Prostata-hyperplasie.

Letztere ist in den meisten Fällen der Grund für ständigen Harndrang bei gleichzeitig vermindertem Harnstrahl. Bis es soweit ist, vergehen meist zehn bis zwanzig Jahre. In dieser Zeit wächst die Vorsteherdrüse stetig und kann ihr ursprüngliches Gewicht von 20 Gramm nahezu verdoppeln, manchmal sogar auf 120 Gramm anwachsen. Dieses Wachstum der Prostata führt langfristig zu einer mechanischen Verlegung und Verengung der Harnwege, die medikamentös nicht mehr behandelt werden kann.

Hier helfen nur operative Eingriffe. Doch welche sind effektiv, schonend und verhelfen zu einer dauerhaften Lösung?

Der Urologe Dr.Joachim-Ernst Deuster, Gründer der ersten deutschen Klinik für Prostata-Therapie in Heidelberg, und sein Team sind täglich mit den Nöten und Ängsten prostata-erkrankter Männer konfrontiert. Der menschliche Aspekt ist dem Arzt bei der Behandlung besonders wichtig. So gilt es beispielsweise, das hohe Risiko einer dauerhaften Inkontinenz und Impotenz, das vielen klassischen Operationen mit dem Skalpell an der Prostata anhaftet, zu vermeiden. Deshalb setzt er ausschließlich auf schonende Therapieverfahren.

Greenlight-Laser legt die verengten Harnwege schonend frei

Insbesondere die minmal-invasive Technik mit grünem Laserlicht ist eine effektive Alternative bei der gutartigen Prostatavergrößerung, die Dr.Deuster als erster Urologe in Deutschland eingesetzt hat.

Was genau passiert dabei? Grünes Licht mit einer Wellenlänge von 532 Nanometern wird mittels eines flexiblen Lichtleiters durch die Harnröhre an die Innenseite der Prostata geführt. Das rote Blutgewebe der Prostata reagiert explosionsartig auf dieses grüne Licht und in der Folge verdampft das störende Prostatagewebe. Der Operateur verfolgt den Eingriff am Bildschirm und kann so millimetergenau das Gewebe dort entfernen, wo es die Harnwege blockiert. Der ganze Vorgang dauert etwa 1-2 Stunden, findet unter Narkose statt und ist für den Patienten unblutig. Unmittelbar nach dem Eingriff findet schon die Wundheilung statt, da sich sofort Fibringewebe bildet.

Mehrere tausend Patienten hat Joachim-Ernst Deuster mit dem Greenlight-Laser bereits behandelt. Er verfügt daher über einen entsprechenden Erfahrungsschatz und die nötige Sicherheit im Umgang mit dieser Technik. Zudem wird in der Heidelberger Klinik für Prostata-therapie mit einem Greenligt-Laser der zweiten Generation gearbeitet, der mit einer Leistung von 120 Watt nahezu alle Prostata-Größen behandeln kann.

In den USA, Frankreich und Japan ist das Greenlight-Laser-Verfahren mittlerweile die Methode der Wahl, in Deutschland bieten zwar auch viele Kliniken diese Therapie an, doch immer noch wird hierzulande zu oft klassisch operiert.

Schonende Krebsbehandlung – eine Spezialität der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie

Neben der Therapie bei der benignen Prostatahyperplasie ist die Heidelberger Klinik auch auf die schonende Behandlung des Prostatakrebses sowie dessen biopsiefreie Diagnostik spezialisiert. Sie ist überhaupt die erste deutsche Klinik, die komplett auf die Biopsie verzichtet und das aus guten Gründen.

Mit über 48.000 Neuerkrankungen jährlich ist Prostatakrebs der häufigste Tumor des Mannes. Auch diese bösartigen Geschwülste an der männlichen Vorsteherdrüse wachsen langsam und machen erst im Spätstadium Beschwerden.

Ob die Geschwulst bösartig ist, wird immer noch überwiegend mit Hilfe der Biopsie, einer Gewebeentnahme aus der Prostata, diagnostiziert. Doch die Biopsie ist schmerzhaft, risiko-reich und diagnostisch nur zu etwa 30 Prozent treffsicher. Denn bei der Gewebeentnahme wird die Darmwand durchstochen und im günstigsten Fall eine Gewebeprobe zur Zellbestimmung entnommen. Da der Zellherd aber nicht sichtbar ist, muss der Vorgang oft wiederholt werden.

Das Risiko einer Infektion mit anschließender Sepsis, ist dabei nicht gerade selten. Der Urologe Dr.Deuster verzichtet deshalb darauf und setzt alternativ auf innovative Diagnosetechniken wie bildgebende Verfahren, molekulares Screening oder neue Blut-und Urintests. Bei der Bildgebung arbeitet der Arzt vor allem mit der Ultraschall-Elastographie. Hierbei kann durch farbliche Unterscheidung verhärtetes, meist krebsartiges Gewebe vom weicheren, gesunden Gewebe in der Prostata dargestellt und so sicher diagnostiziert werden.

Ist ein Prostatakarzinom mittels dieser modernen Diagnoseformen sicher in Grösse und Ausdehnung lokalisiert, kann die Therapie beginnen. Die Spezialisten der Heidelberger Klinik arbeiten dabei ebenfalls mit einer minimal-invasiven und berührungsfreien Methode: Die hochfocussierte Ultraschall-Therapie, kurz HIFU. Hierbei wird über den Enddarm eine Ultraschallsonde eingeführt, mit der die Prostata bildlich dargestellt wird. Danach wird über einen Ultraschallaufsatz, der wie ein Hohlspiegel wirkt, das Tumorgewebe mit einer Temp-eratur von 80 bis 100 Grad gezielt zerstört. Die nach dieser thermischen Zerstörung anfallen-den Zelltrümmer baut das körpereigene Immunsystem selbständig ab. Umliegendes Körperwebe bleibt verschont und auch in der Prostata selbst bleibt bei der HIFU-Behandlung das Bindewebe, also das Gerüst der Prostata, erhalten.

Internationale Studien aus England und Japan konnten nachweisen, dass die HIFU-Therapie der klassischen Operation mindestens ebenbürtig ist. In Frankreich ist sie als Standardverfahren bereits fest etabliert. Dennoch hat auch diese Methode ihre natürliche Grenze: Sie hilft nur bei einem lokal begrenzten Prostatakarzinom. Der Tumor darf noch nicht die Prostatakapsel durchbrochen und in andere Körperwebe gestreut haben. Bleibt als Fazit: Beide Therapieverfahren- die Greenlight-Laser-Behandlung bei der gutartigen Prostata-Vergrößerung und die HIFU beim lokal begrenzten Prostatakarzinom-erfüllen ihren Zweck. Der Patient wird schonend, berührungsfrei und effektiv bei seinem Leiden behandelt. Langwierige stationäre Aufenthalte werden vermieden und in der Summe sind beide Therapieverfahren kostengünstiger als die jeweiligen Operationen.

Eines aber sollten Männer auf keinen Fall vergessen: Die Vorsorge-Untersuchung ab dem 45.Lebensjahr, die von den Kassen übernommen wird.

Dr.med. Joachim-Ernst Deuster
Klinik für Prostata-Therapie am Brückenkopf GmbH
Bergheimer Strasse 56a
69115 Heidelberg , Tel. 06221-650 85-0
Internet : www.prostata-therapie.com

Autor: Achim Simon

 
 
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