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Professionelle Faltblätter und Flyer

Autor: mvieten | Erstellt am: 05.05.2010 | Gelesen: 3028
Kategorie: Marketing - Werbung & PR | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Professionelle Faltblätter und Flyer selbst erstellen

Beispiel Faltblatt
Beispiel Faltblatt
Worum geht's?
Jeder der etwas anzubieten hat möchte für seine Produkte, seine Dienstleistungen, seinen Verein oder sich selbst werben. Er muss es sogar. Denn wodurch sonst soll die Zielgruppe auf ihn und sein Angebot aufmerksam werden.

Flyer oder Faltblatt?

Als preiswerte, flexible und schnell umzusetzende Möglichkeit bietet es sich an, für sein Angebot mit einem selbst gedruckten Zettel zu werben. Diesen Zettel nennt man Flyer. Wenn Sie den Zettel falten, einmal, zweimal oder mehr, nennt man ihn Faltblatt. Flyer eignen sich besonders zum Beilegen in Zeitschriften, einer Warensendung oder zum Versenden in einem Briefumschlag. Faltblätter bieten mehr Fläche für Informationen, mehr Möglichkeiten der Strukturierung und eignen sich besonders zum Auslegen, Einwerfen oder als ‚give away'.

Das no go.
Nun ist es aber so, dass der erste Eindruck zählt. Das wissen Sie.

Drucken Sie also einen Zettel mit einem Tintenstrahldrucker auf billigem Kopierpapier, ist es mit dem guten Eindruck nicht weit her. Die Tinte folgt den Fasern im Papier, die Schrift franst aus. Außerdem sickert die Tinte tief in das Papier ein und hinterlässt ein blasses Schriftbild. Bei Bildern und Grafiken zeigt sich das gleiche, magere Ergebnis. Schlimmstenfalls durchschlägt die Tinte das Papier. Wischfest ist so ein Zettel auch nicht und eine wertige Haptik kann man Kopierpapier nun wirklich nicht nachsagen.
Ein möglicher Interessent schließt bei dem Anblick auf die Qualität Ihres Angebots und die Seriosität Ihrer Firma. Die Halbwertzeit Ihres „Zettels" dürfte im Bereich weniger Sekunden liegen. Eher unwahrscheinlich, dass ein solcher „Zettel" es bis an die Pinwand oder auf den Schreibtisch Ihres zukünftigen Kunden schafft.

Was tun?
Verwenden Sie statt des Kopierpapiers besser ein Papier, welches eine beidseitig behandelte Oberfläche hat. Satinierte Papiere sind schon gut geeignet, mit beschichteten Papieren erzielen Sie jedoch die besten Ergebnisse. Ein Faltblatt oder ein Flyer aus einem Fotopapier beidseitig glänzend sieht nicht nur professionell aus, es ist auch wischfest und bietet eine höhere UV-Beständigkeit. So hält Ihre Werbung feuchten Fingern und dem Sonnenlicht stand. Die Bezeichnung Fotopapier darf hier nicht wörtlich genommen werden. Matt oder glänzend beschichtetes Papier kommt immer dann zum Einsatz, wenn das Dokument einem höheren Anspruch gerecht werden soll.

Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker?
Nehmen Sie den Drucker, der Ihnen zur Verfügung steht. Beide Drucksysteme haben Vorteile und Nachteile. Für beide Drucksysteme gibt es Papier, welches genau darauf abgestimmt ist.

Grammatur?
Unter Grammatur versteht man das Gewicht des Papiers. Also wie dick oder schwer es ist. Dabei beschreibt die Grammatur nicht das Gewicht des Bogens DIN A4 oder DIN A3, sondern des Quadratmeters. Ein DIN A4 oder DIN A3 Bogen 140g Papier wiegt keine 140g. Sondern der Quadratmeter des Ausgangsmaterials wiegt 140g. Die richtige Schreibweise wäre also Fotopapier 140g/m².

Wie schwer sollte mein Faltblatt sein?
Für Faltblätter und Flyer empfehle ich Grammaturen von 120g bis 180g, maximal 220g. Bei leichten Papieren kann der Druck auf der anderen Seite durchscheinen, bei schweren Papieren bricht unter Umständen die Beschichtung beim Falten oder das Papier stellt sich von selbst wieder auf, es entfaltet sich. Außerdem sollte man immer einen Blick in das Handbuch seines Druckers werfen. Darin gibt der Hersteller die maximal zu verarbeitende Grammatur an. Mit 180g sind Sie meistens auf der sicheren Seite.

Glänzend oder matt?
Das ist Geschmacksache. Einzig die etwas höhere Wischfestigkeit spricht für glänzend.

Gibt es eine Empfehlung?
Fotopapier beidseitig glänzend 140g oder 180g. Papiere dieser Grammatur und Oberfläche sind wischfest, erlauben höchste Auflösungen, bieten intensive Farbwiedergabe, hohe Randschärfe, einen reibungslosen Durchlauf durch Ihren Drucker und lassen sich sehr gut falten. Gegen ein späteres Laminieren spricht ebenfalls nichts.

Kosten?
Ja, Fotopapier beidseitig glänzend ist teurer als Normalpapier. Sie haben also die Wahl zwischen geringer Halbwertzeit oder einer positiven Reaktion Ihres Kunden. Wenn der sich dazu entschließt, Ihre Werbung nicht gleich zu entsorgen, sondern aufzubewahren, haben Sie schon halb gewonnen.

Warum nicht zur Druckerei geben?
Ab einer gewissen Menge ist das günstiger für Sie. Vorausgesetzt, Ihre Werbung unterliegt keinen Änderungen. Nichts wirkt unprofessioneller als nachträglich geschwärzte oder durch gestrichene Preise auf den ‚wertvollen' Flyern aus dem letzten Jahr. Für Kleinauflagen bis 500 Blatt oder Faltblätter und Flyer auf denen oft Informationen geändert werden sollen empfehle ich, sie selbst zu drucken.

Michael Vieten
 
 
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