imap Institut
Allein in Nordrhein-Westfahlen gibt es inzwischen 2400 Migrantenselbstorganisationen (MSO). Sie gelten als kommunikative Knotenpunkte der Integrationsarbeit und sind oft Ausrichter der Angebote von Bund, Ländern und Kommunen. Auf der einen Seite besitzen Sie gute Kontakte zu ersten Einwanderern und auf der anderen Seite sind sie oft erster Ansprechpartner für neu Zugewanderte.
Unstimmigkeiten bei MSOs
Die Vertretung der Organisationen und Vereine in wichtigen Gremien des Bundes und der Länder ist jedoch sehr gering. Hinzu kommt, dass die MSOs bei der Fördermittelvergabe und als Träger von Integrationsprojekten deutlich unterrepräsentiert sind. 2008 standen nur 10% der 430 vom Bundesamt bewilligten Projekte unter der Trägerschaft einer MSO. Des Weiteren sind ihnen oft nicht alle Fördermöglichkeiten und Programme zur Unterstützung ihrer Arbeit bekannt. Woran liegt das?
In der Vergangenheit wurden immer wieder Veranstaltungen zur Verbesserung des Status quo und zur Beantwortung dieser Frage initiiert. So auch 2008 in der Informationsveranstaltung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge „Kompetenzen nutzen: MSO als Akteur der Integrationsförderung stärken" oder durch Veranstaltungen des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement.
Interkulturelle Öffnung
Das imap Institut bietet in diesem Zusammenhang an, die MSOs zu unterstützen und ihre interkulturelle Öffnung zu fördern. Es finden Trainings zur Arbeit mit einheimischen Vereinen und der Verwaltung statt und es werden Vorschläge zur bessren Vernetzung unterbreitet. Außerdem erarbeiten wir ein Konzept zur erfolgreichen Fördermittelakquise und praktizieren die Basiselemente des Vereinsmanagements. Gleichzeitig werden Grundkenntnisse des politischen Systems und einer effektiven Öffentlichkeitsarbeit vermittelt.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Außerdem weitere Informationen zum Thema und eine Studie über die integrative Wirkung von Vereinen erhalten Sie auf der Website:
www.inib-berlin.de/inib/pf_ap_interkult_verein.html