Produktproben sind seit langer Zeit je nach Branche ein mehr oder weniger beliebtes Marketing-Instrument. Beliebte Bereiche bei Produktproben sind z.B. Körperpflege, Parfums und Tierfutter. Vor allem, dass die jeweiligen Produkte in kleinen Mengen verteilt werden können, bietet eine gute Voraussetzung für die Verteilung von Proben. Die meisten Produktproben sind kostenlos und müssen nicht an den Hersteller bzw. Händler zurückgeben werden.
Wenn Produktproben beispielsweise im Internet angeboten werden, erfolgt der Versand später, logischerweise, per Post. Oftmals haben die Proben einen Wert von maximal ein paar Euro. Seriöse Firmen wie z.B. bekannte Marken versenden Produktproben ohne weitere Kosten für den Konsumenten, also auch ohne Berechnung der Versandkosten. Diese machen sehr oft einen höheren Anteil an den Gesamtkosten als die Produktprobe selbst aus. Entsprechend kann eine hohe Nachfrage nach den Produktmustern relativ hohe Kosten verursachen und sich für das Unternehmen letztendlich finanziell positiv oder aber auch negativ auswirken.
Diese Auswirkung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Z.B. ist hier wichtig, ob die Proben weitestgehend in der relevanten Zielgruppe verbreitet wurde und inwiefern diese zur Neukundengewinnung in Frage kommen. Außerdem ist es von Bedeutung, wie zufrieden die Empfänger der Produktproben waren. Ist die Mehrheit unzufrieden, kann der Versand der Proben sogar abgesehen vom finanziellen Verlust einen verminderte Nachfrage und damit einen Umsatzrückgang zur Folge haben.
Unternehmen, die kostenlose Proben anbieten, sind jedoch in der Regel von ihrer Qualität überzeugt und verschicken selten minderwertige Ware als Muster. Für den Konsumenten bieten Produktproben eine hervorragende Möglichkeit, ohne jegliche Kosten Produkte zu testen.