Unfälle sind dadurch gekennzeichnet, dass sie ohne eine Absicht geschehen. Es handelt sich um ein rasch einwirkendes Ereignis von außen, von dem ein Mensch oder auch mehrere Menschen betroffen sein können. Unfälle sind also nicht absehbar. Sie ereignen sich derart plötzlich, dass die Betroffenen im Nachhinein meist gar nicht mehr wissen, wie es so weit kommen konnte. Kein Mensch ist vor Unfällen gefeit. Die Schädigung eines Sachwertes oder auch der Gesundheit können die Folgen sein.
Man unterscheidet zwischen der gesetzlichen und der
privaten Unfallversicherung. Die Gesetzliche Unfallversicherung in Österreich schützt den Bürger lediglich in bestimmten Unfallsituationen. Das Versicherungssystem wird von der AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt), von der SVB (Sozialversicherung der Bauern), von der VAEB (Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau) und von der BVA (Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter) getragen.
Reicht einem dieser Schutz nicht aus, heißt die Lösung:
Private Unfallversicherung. Der Versicherungsschutz wird meist (außer es wurde anders vereinbart) für Unfälle weltweit und rund um die Uhr gewährleistet. Die gesetzliche Unfallversicherung greift, wenn sich ein Unfall beispielsweise am Arbeitsplatz ereignet. Fakt ist aber, dass die meisten Unfälle in der Freizeit passieren. Wer sich auch abseits des Arbeitsalltages geschützt fühlen möchte, für den ist eine private Unfallversicherung sinnvoll.
Die meisten Menschen denken natürlich im Vorfeld selten darüber nach, was wäre, wenn man einen Unfall erleiden würde. Man will den Teufel schließlich nicht an die Wand malen. Und doch wäre es in dem Zusammenhang klug, sich darüber dennoch ein paar Gedanken zu machen. Unfälle können dazu führen, dass man für einen langen Zeitraum arbeitsunfähig wird – im schlimmsten Fall für immer. Hat man eine
private Unfallversicherung abgeschlossen, genießt man den bestmöglichen Unfallschutz.
Es hängt vom jeweiligen Versicherer ab, welche Leistungen beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung inkludiert sind. Es ist wichtig, dass man sich als Verbraucher genau informiert, was man vom Versicherungsunternehmen zu erwarten hat. Die meisten Anstalten steigen beispielsweise meistens aus, wenn es um Extremsportarten geht.