Wer einen Vertrag bei einer
privaten Krankenversicherung abschließt, hat die Wahl zwischen einer Voll-, Teil- oder Zusatzversicherung. Bei der Vollversicherung werden in der Regel sämtliche Krankheitskosten übernommen. Die Teilversicherung trägt, wie der Name es schon sagt, meist nur einen Teil der Kosten und bei der
Zusatzversicherung werden in den meisten Fällen zusätzliche Risiken versichert, die eine
gesetzliche Krankenversicherung nicht übernimmt. Das kann beispielsweise Krankenhaustagegeld sein oder eine Auslandsreiseversicherung.
Bei Vertragsabschluss spielen Alter, Geschlecht, Beruf, Einkommen und Gesundheitszustand eine große Rolle. Eine besonderes Risiko oder aber vorhandene Krankheiten können zu einem höheren Beitrag führen bzw. einen Leistungsauschluss diesbezüglich führen. Desweiteren kann man zwischen Tariflichen Details wählen. Wenn man zum Beispiel Chefarztbehandlungen oder aber Einzelzimmer im Krankenhaus verlangt, muss man mit einem höheren Beitrag rechnen. In seltenen Fällen kann auch eine Versicherung aufgrund des Gesundheitszustandes abgelehnt werden.
Sich bei einer
PKV versichern können beispielsweise Menschen, die mit ihrem Gehalt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen, für die also keine Versicherungspflicht bei einer gesetzlichen Krankenversicherung entsteht. Auch Beamte, Selbstständige oder Freiberufler verfügen über diese Möglichkeit. Ein
PKV Vergleich Rechner für Angestellte oder Selbständige kann hier einen schnellen Überblick verschaffen.
Eine Rückkehr in eine gesetzliche Krankenversicherung ist nur dann möglich, wenn man unter die Gehaltsgrenze fällt und unter 55 Jahren sind. Oder auch Selbstständige, die ihre Selbstständigkeit aufgegeben haben und für mindestens 12 Monate in einer nichtselbständigen Beschäftigung tätig sind, haben die Möglichkeit wieder von der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen zu werden, weil sie wieder versicherungspflichtig werden.
Familienangehörige können zwar mitversichert werden, jedoch ist für jedes Mitglied ein seperater Beitrag fällig.