Chefarztbehandlung und die Übernahme von Heilpraktikerkosten - so kennt man die Vorzüge der PKV. Doch viele die heute in die
Private Krankenversicherung wechseln, wollen nur eines: Beiträge sparen. Denn die Höhe der Beiträge für die Private Krankenversicherung orienteiert sich nicht am monatlichen Einkommen der Versicherten, die freiwillig in der GKV versichert sind, sondern an Geschlecht, Gesundheitszustand, Alter und dem was versichert werden soll.
Der Vorteil der in die
Private Krankenversicherung Wechselnden ist zunächst einmal allerdings in Frage gestellt, denn eingestuft werden diese im sogenannten Basistarif. Hierbei handelt es sich um einen Tarif, den die Private Krankenversicherung im Zuge der Gesundheitsreform 2009 eingerichtet hatte, um den Standardtarif abzulösen. Im Basistarif sind die in die Private Krankenversicherung Wechselnden 18 Monate lang gebunden. Erst dann können sie in einen der Wahltarife der jeweiligen privaten Krankenkasse wechseln. Dies ist die gängige Praxis für die
Private Krankenversicherung, die sich auch nicht umgehen lässt.
Die Praxis bei der Wohnriester sieht hingegen so aus, dass wer mit der Wohnriester vorsorgt fürs Alter das angesparte Geld komplett entnehmen kann und dieses in den Bau oder den Kauf einer Immobilie stecken kann. Die Riester Zulagen können dabei gleichzeitig helfen den laufenden Immobilienkredit zu tilgen. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Dennoch wird es noch einige Zeit dauern, bis die ersten Verbraucher ihren Wohnriester Vertrag in Anspruch nehmen können, denn dieser wurde nach langen Versprechungen aus der Politik erst 2008 genehmigt und per Gesetz als weiter Zulageform für die Riester Rente aufgenommen. Offiziell heißt die Wohnriester im Übrigen auch nicht Wohnriester, sondern Eigenheimrente.