Die Versicherten bei der GKV können sich nun schon mal auf die Kopfpauschale vorbereiten, die 2011 kommen soll, wenn die Bundesregierung bis dahin alles in trockene Tücher bekommt, denn einige der GKV Krankenkassen führen nun zum 1. April 2010 einen Zusatzbeitrag ein. In deren Kassen klaffen nämlich Milliardenlöcher. Dabei sieht es so aus, als gäbe es seitens der neuen schwarz-gelben Regierung gar keinen Grund diese zusätzlichen Belastungen für Millionen von Versicherten irgendwie abzuwenden. So könnte man nämlich leicht die Kopfpauschale durchsetzen. Die Mehrkosten je Monat und je Versicherte liegen bei stolzen 8 Euro.
Für viele ist dies kein Pappenstiel, weil sie so wenig Geld haben und nun diese 8 Euro auch noch von der Rente abzwacken müssen. Einige freiwillig Versicherte werden nun vor allem von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und die Erhebung des Zusatzbeitrages nutzen und einen Krankenversicherung Wechsel vollziehen. Dieser Krankenversicherung Wechsel führt sie dann in die
Private Krankenversicherung, wo sie nach der Meinung von Experten eh besser aufgehoben sind. Die Beiträge für die Private Krankenversicherung berechnen sich zudem auch nicht nach Prozenten von ihrem Einkommen (wobei dies bei freiwillig Versicherten eh sehr schwierig ist), sondern nach ihrem Alter und vom Geschlecht, nach dem Umfang der Leistung und vom Gesundheitszustand.
Die
Private
Krankenversicherung erwartet im Zuge der Einführung eines Zusatzbeitrages bei einigen der GKV Krankenkassen einen enorm großen Zuwachs und werben auch verstärkte für einen Krankenversicherung Wechsel. Die, die in die Private Krankenversicherung wechseln möchten, die müssen sich allerdings für 18 Monate nach dem Krankenversicherung Wechsel mit dem Basistarif begnügen.