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Private Krankenversicherung für Beamte

Autor: Mitch | Erstellt am: 24.08.2010 | Gelesen: 620
Kategorie: Geld - Versicherung & Vorsorge | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Welche private Krankenversicherung ist für Beamte geeignet?

Der Mensch kann sich gegen jedes Risiko versichern lassen. Am wichtigsten jedoch ist eine Krankenversicherung. Angestellte Arbeitnehmer gehören automatisch der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) an. Die Höhe des monatlichen Versicherungsbeitrages richtet sich nach dem Einkommen. Der Versicherte trägt meist die Hälfte der Beitragskosten, der Arbeitgeber übernimmt den Rest.

Warum sind Beamte nicht pflichtversichert?

Die gesetzliche Versicherungspflicht gilt nicht für Beamte. Hierzu zählen Staatsdiener des Bundes, der Länder, Soldaten, Richter und Polizisten. Weil der Staat eine „Fürsorgepflicht" gegenüber seinen Beamten hat, erstattet er im Krankheitsfall einen Teil der Krankheitskosten in Form einer Beihilfe. Der Beihilfesatz variiert zwischen 50 und 80 %. Der Beamte muss den Differenzbetrag selber aufbringen, da der Arbeitgeber im Öffentlichen Dienst sich nicht an den Krankenversicherungsbeiträgen beteiligt. Schließlich gewährt er die Beihilfe. Hier springt nun die Private Krankenversicherung für Beamte ein. Sie bietet eine „Restkostenversicherung" an, die bis zu 100 % der Krankheitskosten abdeckt.

Private Krankenversicherung für Beamte - Worin liegen die Vorteile?

Da sich der Beamte nur noch für die Restkosten in Höhe von 50 bis 20% versichern lassen muss, zahlt er i. d. R. weniger als in der GKV. Besonders günstig sind die Tarife für Beamtenanwärter und jüngere Privatversicherte ohne Vorerkrankungen. Die Private Krankenversicherung für Beamte hat jedoch viel mehr zu bieten: So ist in den tariflichen Leistungen nach Wunsch die Chefarztbehandlung im Krankenhaus sowie mehr Komfort in Ein- und Zweibettzimmern enthalten. Während in der GKV etliche Leistungen wie Zahnersatz, Sehhilfen, Heilpraktikerbehandlungen nicht oder nur zum Teil erstattet werden, können von der Privaten Krankenversicherung (PKV) alle Kosten zu 100 % übernommen werden. Da die Beihilfe in vielen Bundesländern allerdings an die Leistungen der Gesetzlichen Krankenkassen angepasst wurde, ist u. U. bei der Privaten Krankenversicherung für Beamte eine Zusatzversicherung z.B. für Zahnersatz erforderlich.

Bei der Wahl der Privaten Krankenversicherung für Beamte sollte man sich gut beraten lassen, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis differiert oftmals stark. Einen guten Überblick und Vergleichsmöglichkeiten verschafft man sich auf entsprechenden Webseiten im Internet.

Autor: Thomas Mü x..x cke
 
 
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