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primion meistert erste Projektphase am Frankfurter Flughafen erfolgreich

Autor: Christmann | Erstellt am: 12.10.2011 | Gelesen: 375
Kategorie: Reisen - Urlaub & Tourismus | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Basis für die Einführung des neuen Sicherheitssystems geschaffen

Stetten am kalten Markt. / Frankfurt, 10. Oktober 2011. Über Monate hinweg wurde minutiös geplant, getestet und beinahe rund um die Uhr optimiert - vor kurzem nun konnte das bei der Fraport AG am Frankfurter Flughafen bestehende Ausweisverwaltungssystem erfolgreich durch das neue System der primion Technology AG ersetzt werden. Derzeit werden von Fraport neue Flughafenausweise für rund 80.000 Personen produziert und gegen die alten Ausweise ausgetauscht. Hinzu kommen ca. 700.000 Besucherausweise pro Jahr:

Die Fraport AG ist Eigentümerin und Betreiberin des Frankfurter Flughafens, einem der bedeutendsten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt. Fraport gehört zu den international führenden Konzernen im Airport-Business und bietet nicht nur sämtliche Services rund um den Flugbetrieb an, sondern ist auch kompetenter Partner für Airport-Retailing und Immobilienentwicklung. Als Full-Service-Anbieter im Airport-Management ist die Fraport AG über Beteiligungen und Tochtergesellschaften weltweit auf vier Kontinenten aktiv.

Ende 2008 hatte Fraport im Zuge einer öffentlichen Ausschreibung den Auftrag für einen neuen Systemverbund bestehend aus Ausweisverwaltungs-, Zutrittskontroll- sowie Zeiterfassungs- und Gate Access-System an primion vergeben.

Als erste Etappe der umfangreichen Systemumstellung wurde gemeinsam mit den engagierten Projektmitgliedern der Fraport AG eine umfangreiche Konzeption für die Entwicklung und Migration des bestehenden, hochkomplexen Ausweisverwaltungssystems erstellt. Besondere Aufmerksamkeit erforderte die Vielzahl der Schnittstellen, welche das Ausweisverwaltungssystem bedient. Darunter sind auch Schnittstellen zum bestehenden Zutrittskontrollsystem, das bis zur vollständigen Ablösung durch die primion-Software „prime WebSystems" mit Ausweisdaten versorgt wird.

Das neue System verwaltet vom Start weg rund 154.000 Dauerausweise, 268. 000 Personen sowie 16.500 Fremdfirmen und Organisationseinheiten einschließlich historischer Daten. Bereits nach den ersten beiden Tagen wurden 3.500 Besucherausweise erstellt und ausgegeben.

Hauptzielsetzung von Fraport war es, die IT-Systeme auf den aktuellsten sicherheitstechnischen Stand zu bringen. Dies erfordert neben einer Erneuerung der zentralen Verwaltungssysteme auch den Austausch aller Zutrittskontrolleser an den Tür-und Toranlagen und der Zeiterfassungsterminals, auf dem gesamten Flughafengelände.

Derzeit werden von Fraport neue hybrid Flughafenausweise für rund 80.000 Personen produziert und gegen die alten Ausweise mit Magnetstreifen getauscht. Sobald alle Ausweisleser komplett auf die neue, hochsichere RFID-Technologie umgerüstet sind, wird der kostengünstigere, reine RFID-Ausweis die bisherigen Hybrid-Ausweise mit Magnetstreifen ersetzen.

Die erfolgreiche Einführung der zentralen Ausweisverwaltungs-Software bildet die Basis für die nächsten Schritte des Großprojektes: die Einführung der Zeiterfassung, der Zutrittskontrolle sowie des Gate Access-Systems. So soll in naher Zukunft die Inbetriebnahme des neuen Arbeitszeiterfassungssystems einen weiteren Meilenstein bilden. Gleichzeitig werden neue, berührungslos arbeitende Zeiterfassungsterminals installiert.

Kurz darauf soll auch das neue Zutrittskontrollsystem (ZKS) in Betrieb genommen werden. Der Austausch der Technik in etwa 900 Schaltschränken und über 700 verschiedenen Räumen wird für alle Beteiligten eine komplexe Aufgabe.

Als letzter Schritt des laufenden Projektes wird in einer weiteren Phase das bisherige Gate-Management-System, das die Prozesse in den Gates steuert, durch ein neues modernes Gate-Access-System (GAS) abgelöst: im Hinblick auf die Übernahme des komplexen Regelwerkes zur Gate-Steuerung sowie den Austausch der Endgeräte eine große Herausforderung. Über 600 Gate-Management-Terminals (GMT) müssen im laufenden Betrieb in den sicherheitskritischen Bereichen ausgetauscht werden.

Für die Fraport AG bedeuten diese Maßnahmen eine weitere Optimierung der professionellen Sicherheitstechnik am Frankfurter Flughafen.

Susanne Christmann
 
 
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