Noch vor wenigen Jahren war es einfacher einen guten Prepaid- oder Handytarif zu finden: In der Regel reichte es aus die Grundkosten und die Kosten für Gespräche und SMS miteinander zu vergleichen um herauszufinden, welche Karte günstiger war.Mittlerweile hat sich das Nutzungsverhalten aber deutlich geändert. Neben SMS und Gesprächen stehen immer mehr auch mobile Datendienste im Vordergrund und die Möglichkeit mit dem Handy ins Internet zu gehen wird immer häufiger genutzt. Damit dieses neue Nutzerverhalten nicht zur Kostenfalle wird, muss der Handytarif natürlich auch in diesem Bereich günstig sein und ex wirtschaftlich sinnvoll machen, derartige Dienste auch zu nutzen. Beim
Prepaid Vergleich sollte man daher auch darauf achten, welche Datentarife zu den Karten angeboten werden. Derzeit sind Kosten von 24-39 Cent pro Magebyte Daten oder 9 Cent pro versurfter Minute die Regel. Wer noch ältere Tarife nutzt, bei denen das Megabyte Datenübertragung 10 Euro oder mehr kostet, sollte von der Datennutzung dagegen lieber Abstand nehmen. Moderne Webseiten können nämlich durchaus um die 500kB groß sein - ein einziger Aufruf einer Webseite kostet damit teilweise also schon 5 Euro.
Alternativ kann man natürlich auch die Chance wahrnehmen und in einen moderneren Tarif wechseln. Gerade im Datenbereich hat sich einiges getan und so gibt es mitterweile auch schon die
Prepaid Datenflatrate direkt zur Prepaid Karte dazu. Der Vorteil liegt auch hier in der Flexibilität, denn derartige Angebote kommen ohne lange Vertragsbindung aus. Statt 24 Monaten ist man meist nur 30 Tage an die Flatrate gebunden und kann danach wieder wechseln falls man das Datenvolumen doch nicht mehr braucht. Allerdings funktioniert das natürlich auch umgekehrt: Der Anbieter kann ebenfalls sagen, dass der Vertrag nicht verlängert wird, falls das Nutzungsverhalten zu extrem ausfallen sollte. Dazu gibt es bei
Prepaid Datenflats (wie auch bei den normalen Datenflatrates) in der Regel Dreosselungen eingebaut die ab einem bestimmten Datenvolumen pro Monat die Geschwindigkeit der Datenübertragung heruntersetzen. Dann surft man nicht mehr mit UMTS Geschwindgkeit sondern nur noch auf den Niveau von GPRS - was den Spass am mobilen Surfen erheblich einschränkt. Je nach Anbieter greifen diese Drosselungen ab einem monatlichen Datenverbrauch von 5 bis 10 Gigabyte.
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Bastian Ebert