RTL mußte den eigenen Prepaid-Tarif mangels Interesse bereits wieder einstellen, bei SAT1 versucht man derzeit es besser zu machen und startet nicht mit einer Telefonkarte sondern mit einem Datenangebot. Neben der Simkarte gibt es dabei einen Surfstick, der einfach an den USB Anschluss eines Laptops oder Netbooks gesteckt werden kann und dann per Mobilfunknetz die Verbindung mit dem Internet herstellt. Solche Internetsticks sind derzeit sehr beliebt, weil sie von überall den Zugang zum mobilen Netz erlauben.
Sat1 nutzt mit dem eigenen Tarif dabei das Netz von Vodafone und setzt auf das bewährte Websessions-Modell. Dabei bucht man im Vorfeld einen bestimmten Zeitraum in dem man dann soviel surfen kann wie man will. Sat1 bietet für Kunden verschiedene Zeiträume, die anfangen bei 1 Stunden (99 Cent), 12 Stunden (1,99 Euro) oder die komplette Monatsflatrate für 9.99 Euro. Je nach Zeitraum wird dabei ab 500 Megabyte bis 2 Gigabyte Datenübertragung die Geschwindigkeit des Zugangs auf GPRS Niveau gedrosselt. Innerhalb dieses Volumens steht der vollen HSDPA Speed des Vodafone Netzes zur Verfügung. Die Kosten werden dabei im Vorfeld abgerechnet, der Stick von Sat1 ist also ein Prepaid Surfstick. Nur wenn Guthaben aufgeladen ist kann es auch versurft werden.
Der Sat1 Webstick kostet einmalig 29.95 Euro, 10 Euro Startguthaben sind bereits enthalten und können sofort nach der Aktivierung versurft werden. Damit ist rein theoretisch der ersten Monat surfen kostenlos. Wer keinen Webstick benötigt kann auch nur die Sat1 Simkarte mit dem Datentarif erwerben. Der Kaufpreis sinkt dann auf 14.95 Euro , die 10 Euro Startguthaben sind auch hier enthalten.
Im Vergleich zu anderen Surfstick Anbietern im Netz von Vodafone wie beispielsweise Bildmobil ist die Monatsflatrate zu erwähnen. Diese ist recht günstig, allerdings nur die Light Version mit einer Drosselung bei 500MB. Die größere Variante mit einem Freivolumen von 2 GB ist dagegen mit 29.99 Euro pro Monat eher teuer. Hier gibt es andere Anbieter die gleiche Angebote bereits ab um die 20 Euro pro Monat haben.
Bastian Ebert