
Bei Prepaid Handys gibt es weder eine Grundgebühr noch eine Mindestvertragslaufzeit, was vor allen Dingen für Wenigtelefonierer sehr interessant ist, da sie keine teuren Grundgebühren zahlen müssen obwohl sie sogut wie nie telefonieren, stattdessen werden lediglich die Gespräche bezahlt, welche tatsächlich geführt werden. Die Bezahlung erfolgt weder auf Rechnung, noch per Bankeinzug, sondern mittels spezieller Aufladekarten für
Prepaidhandys, welche nahezu an jeder Tankstelle und in vielen Geschäften käuflich zu erwerben sind.
Durch die Nutzung der Aufladekarten ist eine volle Kostenkontrolle garantiert, da nie mehr Guthaben verbraucht werden kann, als tatsächlich aufgeladen wurde. Nachdem das vorhandene Guthaben verbraucht wurde können Gespräche und Kurzmitteilungen empfangen werden, die Erreichbarkeit ist somit in kleinster Weise bei fehlendem Guthaben eingeschränkt. Kostenlose Telefonnummern wie 0800er Nummern und Notrufnummern können jederzeit angerufen werden, auch ohne Guthaben.
Zwar sind die
Tarife von Prepaid Handys im Regelfall teurer als von Vertragshandys, dies ist aber noch lange nicht zwingend der Fall. Mittlerweile bieten sogar namhafte Discounter Prepaidkarten unter eigenem Namen zu günstigen Preisen an, bei denen ein Telefonat oder eine Kurzmitteilung teilweise nicht mehr kostet als bei einem Vertragshandy.
Auch der Wechsel seiner Telefonnummer ist bei Prepaidhandys wesentlich unkomplizierter als bei Vertragshandys. Wer eine neue Nummer benötigt kauft sich einfach für wenig Geld eine neue Prepaidkarte, legt sie in sein vorhandenes Handy ein und telefoniert fortan mit einer neuen Handynummer.
Wer also eine negative SCHUFA hat und daher keinen Handyvertrag bewilligt bekommt, so wenig telefoniert, dass sich ein Vertragshandy nicht lohnen würde oder einfach nur Monat für Monat die volle Kostenkontrolle haben möchte ohne mit hohen Handyrechungen rechnen zu müssen, für den sind Prepaidhandys die beste Alternative zu Vertragshandys.
Thomas Ewert
Ewd(ät)ewd-concept.de