Ein Stundennachweis
Mitarbeiter werden in manchen Betrieben um ihre Überstunden gebracht. Am Jahresende können sie den Nachweis über die Stunden, die sie erarbeitet haben nicht erbringen und erhalten dann weder Freizeitausgleich noch eine Auszahlung der Überstunden.
Aus diesem Grund empfiehlt es sich, einen Stundennachweis zu führen. Kleinere Betriebe verzichten oftmals ganz darauf. Chefs sehen hier sowieso, wann die Leute ins Büro kommen, bei Mittelbetrieben gibt es oft Listen, in denen man sich ein und austragen kann. Bei Großbetrieben gibt es die bekannte Stechuhr. Anhand einer Karte oder einem Code kann man sich an und abmelden. Dieser genaue Stundennachweis hat natürlich die meisten Vorteile. Wirklich jede Überstunde wird erfasst und der Chef kann sehen, wann seine Mitarbeiter gearbeitet haben. Hier ist schummeln so gut wie unmöglich. Die Nachbearbeitung ist meistens das Mühsame. Ein Stundennachweis kann man entweder händisch oder per einem Programm berechnen lassen. Eine neu Zeiterfassungssoftware sollte diese Nachbearbeitung übernehmen. Damit kann bei der Abrechnung eine Menge Zeit und damit Geld sparen. So ist es dann möglich per Knopfdruck die Mitarbeiterakte anzuzueigen. Dies zeigt an, wie viele Überstunden angefallen sind, wie viele davon bezahlt wurden und wie viele durch Freizeitausgleich bereits wieder abgearbeitet wurden.
So sorgt der
Stundennachweis für zufriedene Mitarbeiter, die gerne jeden Morgen in die Firma kommen und arbeiten. Die Firma zahlt nun zwar vielleicht mehr Überstunden, aber die Mitarbeiter arbeiten um einiges motivierter, weil sie wissen, dass sie und ihre Arbeit geschätzt werden.
Andre Mischke