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Pornoproduzent mit Spielschulden

Autor: FranziSteiner | Erstellt am: 10.02.2011 | Gelesen: 470
Kategorie: Musik - Kino & Entertainment | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Wie Joe Francis sich aus der Schlinge ziehen will

Joe Francis
Joe Francis
Joe Francis hat vor einer Weile eine verblüffende Marktlücke entdeckt. Er ging mit einer Kamera auf Partys, feierte eine Weile mit den Anwesenden und wenn die Zeit fortschritt und die anwesenden Mädels etwas angetrunken waren, fing er an die attraktivsten unter ihnen zu fragen, ob sie sich nicht vor seiner Kamera ausziehen wollten. Was wie eine unglaublich dreiste Masche klingt, hatte erstaunlichen Erfolg und so manche wilde Partygängerin entblätterte sich vor Joe Francis. So startete Francis seine Karriere als Pornoproduzent und seine „Girls Gone Wild" Reihe, die inzwischen zu einem bekannten Markennamen geworden ist. Für den jungen Amerikaner sprangen dabei auch nicht viel Vergnügen an der Arbeit heraus, sondern auch Millionen von Dollar an Einnahmen.

Nun scheint der Playboy aber trotzdem in Geldnot geraten zu sein. Der Grund dafür ist sein freigiebiges Verhalten in dem Wynn Casino von Las Vegas. Dort soll Francis nämlich allein im Jahr 2007 stattliche 2,5 Millionen Dollar verzockt haben und nun klopften schon öfters die Anwälte des Casinos an seine Tür, um diese Spielschulden einzufordern. Leider ist der Pornoproduzent aber nicht so vorausschauend gewesen, sich auch ein-zwei Millionen Dollar von seinen enormen Einnahmen als Pornoproduzent zurückzulegen, um auch einen Rückhalt zu haben, wenn sich seine Karriere als Profi-Glücksspieler nicht so erfolgreich laufen sollte. Dennoch kein Grund zur Sorge für Joe Francis.

Tatsächlich ist Francis Umgang mit dieser Angelegenheit ähnlich dreist wie seine Strategie als Pornoproduzent. So behauptet der 37-jährige felsenfest, seine Schulden sollten mit 500 tausend Dollar bereits getilgt werden. Der Grund dafür sind diverse Rabatte, die ihm die Kasinoleitung zusicherten. Nachdem inzwischen die ganze Angelegenheit vor Gericht ging, sprach auch Francis Anwalt immer wieder von Rabatten, die dem Glücksspieler zugesichert wurden – allerdings waren hier nut von 10-30 % die Rede. Dass aber 2,5 Millionen minus 10-30% nicht 500 tausend sind, scheint der Pornoproduzent nicht zu merken. Er ist sich sicher: „Ich bin 100% zuversichtlich, dass ich mich durchsetzte, so wie ich es immer mache!". Der Rest der Welt ist sich da aber nicht so sicher.

 
 
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