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Politik will Wechsel in private Krankenversicherung erleichtern

Autor: unisterpr | Erstellt am: 23.10.2009 | Gelesen: 1188
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Neue Regierung plant Drei-Jahres-Regelung abzuschaffen

Die Gesundheitspolitik gehört zu den großen Streitthemen während der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und FDP. Wie das Internetportal private-krankenversicherung.de berichtet, wollen die Politiker um Merkel und Westerwelle den Einstieg in die private Krankenkasse zukünftig erleichtern.

Bisher war es nicht für jeden ohne weiteres möglich, sich bei einer privaten Krankenkasse zu versichern. Die große Koalition unter CDU und SPD hatte sich mit ihrer Gesundheitsreform auf die Fahnen geschrieben, die gesetzliche Krankenkasse zu stärken. Um dieses Ziel zu erreichen, erschwerten sie den Einstieg in die private Krankenversicherung. Eine Maßnahme in diese Richtung war die sogenannte Drei-Jahres-Regelung. Arbeitnehmer mussten demnach mindestens drei Jahre lang über einem gewissen Betrag verdient haben, um in die private Krankenversicherung wechseln zu dürfen. Zuletzt lag diese sogenannte Jahresarbeitsentgeldgrenze bei 48.600 Euro.

Ab dem kommenden Jahr steigt die Grenze zwar auf 49.940 Euro. Im Gegenzug wird der Nachweis dieses Verdienstes künftig nur für ein Jahr verlangt. Die privaten Krankenkassen versprechen sich von der Neuregelung einen Zustrom junger Gutverdiener. Schließlich mussten die Privaten aufgrund der Politik unter Schwarz-Rot große Verluste in puncto Neukundengewinnung hinnehmen.

Für die gesetzlichen Krankenkassen, deren Finanzierung ebenfalls zu sichern ist, verständigten sich Union und FDP nach eingehender Beratung auf Bundeszuschüsse. Eine einmalige Zahlung von 19 Milliarden Euro soll das Haushaltsloch bei den gesetzlichen Krankenkassen vorerst stopfen.

Weitere Informationen: news.private-krankenversicherung.de/../..

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