Pokerprofis
Zum Pokerprofi braucht man nicht viel, aber wenn man es ist, ist schwer einer zu blieben. Dieses Statement zeigt deutlich die Probleme auf, die auf einen zukommen, wenn man diesen hindernisreichen Weg einschlägt.
Dieses Zitat stammt nicht von einem klugen Kopf mit einem sehr hohen IQ, sondern von einem ganz normalen Pokerspieler, der sich nach sorgfältiger Abwägung von den guten und schlechten Aspekten des Pokers dazu entschloss,
Pokerprofi zu werden.
Genau dann, wenn man eine solch große Entscheidung zu treffen hat, muss man genau und objektiv einiges überlegen und sich dessen, was einem dann erwartet, voll und ganz bewusst sein. Der Satz, das man Pokerprofi sei, klingt in vielen Ohren toll an und man kann damit auch prima angeben, aber es braucht mehr, um diesen Beruf erfolgreich zu gestalten.
In der Regel bedarf es ein paar Jahre, bis man diese Entscheidung gefällt hat. Man opfert diesem Traum unter Umständen einen guten Arbeitsplatz mit allen Vorteilen und wenn man einen Partner hat, muss dieser auch mitmachen. Doch der Drang nach Freiheit ist meist groß und man bereut diesen Entschluss sehr selten.
Zu Beginn sollte man es etwas langsamer angehen und erst einmal ein Sicherheitsnetz nutzen. Kommt der Erfolg dann, kann man den Sprung wagen. Sicher gibt es da auch noch die Jungstars, die bereits früh zu den dauernden Gewinnern zählen. Hier gilt dann „Augen zu und durch".
Manchen gelingt der große Coup, doch die meisten bleiben unterwegs liegen. Die Plattformen im Netz steigern die Erfolgschancen sicherlich um ein Vielfaches. In Online Casinos ist es möglich, seine Taktik auszutüfteln und seine Technik zu verbessern. Doch die Gefahren sollen nicht außer Acht gelassen werden.
Lena Koch