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Plötzlicher Kindstod - So können Sie das Risiko minimieren

Autor: sanotip | Erstellt am: 30.06.2010 | Gelesen: 1313
Kategorie: Babys - Kinder & Erziehung | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Plötzlicher Kindstod (SID) - Es werden viele Ursachen diskutiert. Besonders wichtig ist es, Vorsorge zu treffen.

Susan Erk / erste-hilfe-kind.info
Susan Erk / erste-hilfe-kind.info

Plötzlicher Kindstod

Viele Eltern kennen das Phänomen des plötzlichen Kindstodes. Die meist gesunden Kinder sterben ohne erkennbaren Grund plötzlich während des Schlafes. Das passiert in Deutschland ca. 1 mal pro Tag.

Welche Gründe werden in diesem Zusammenhang diskutiert?
  • Das Kind schläft auf dem Bauch.
  • Das Baby schläft zu warm und es kommt zu einer Überhitzung.
  • Impfungen
  • Rauchen der Eltern

Auch wenn bis jetzt noch ungeklärt ist, welcher Grund wirklich zum plötzlichen Kindstod führt, können Sie Vorsorge treffen.

So können Sie das Risiko des plötzlichen Kindstodes erheblich minimieren:
  • Lernen Sie unbedingt die speziellen 1. Hilfe-Maßnahmen für Säuglinge z.B. Beatmung
  • Lassen Sie das Baby abwechselnd in verschiedenen Positionen schlafen. (Rücken / Seitenlage)
  • Vermeiden Sie Kuscheltiere im Kinderbett. Diese könnten die Atmung des Babys behindern.
  • Das Baby sollte ohne Kopfkissen schlafen. Es könnte ebenfalls die Atmung behindern.
  • Die Bettwäsche sollte möglichst aus BIO-Baumwolle bestehen und so wenig wie möglich gefärbt sein.
  • Ein Babyschlafsack ist eine gute Alternative zur Bettdecke.
  • Überhitzen Sie den Schlafraum des Babys nicht, 20°C sind vollkommen ausreichend.
  • Rauchen in der Wohnung ist absolut tabu.
  • Informieren Sie sich gut über Nutzen und Risiken von Impfungen (sowohl bei Impfkritikern als auch bei Impfbefürwortern)
  • Um giftige Ausgasungen aus den Matratzen zu verhindern, können spezielle, gasdichte Matratzenüberzüge benutzt werden. Diese verhindern, dass
  • das Baby giftige Ausgasungen einatmet. Bedenken Sie, dass Babys die meiste Zeit des Tages im Bett verbringen.
  • Verwenden Sie eine Atmungs-Aktivitäts-Kontrollmatte. Diese registriert ständig die Atembewegungen des Kindes. Sie schlägt Alarm, wenn das Kind längere Zeit nicht atmet.

Aktivitäts-Kontroll-Matte
Bsp. einer Aktivitäts-Kontroll-Matte

Mit diesen Maßnahmen können Sie die Gefahr des plötzlichen Kindstodes erheblich verringern. Vorsorge ist der beste Weg.

Weitere interessante Infos zur Kindergesundheit und "Erste Hilfe am Kind" finden Sie unter www.erste-hilfe-kind.info.

Susan Erk
 
 
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