Placebo bei Rock am Ring
War das eine Show, oder war das eine Show? Die Erwartungen an den Auftritt von Placebo bei "Rock am Ring" waren hoch - und wurden dennoch übertroffen. Brian Molko, Stefan Olsdal und Steve Forrest rocken mit Songs des neuen Albums und alten Hits die Rennstrecke ...Los ging's mit den ersten vier Songs des
neuen Albums - "Kitty Litter", der Ohrwurm "Ashtray Heart", "Battle Of The Sun" und "For What It's Worth" - neue Klänge für viele Placebo-Fans, die zunächst viel damit zu tun hatten, den frischen Wind zu genießen, den Neu-Drummer Steve Forrest mit seinem kraftvollen Spiel in die Band bringt.
Später sollten vom neuen Album noch "Speak In Tongues", "The Never Ending Why" und "Come Undone" folgen, insgesamt sieben Songs vom heute veröffentlichten neuen Album, das kann sich sehen lassen. Für's Fanherz gab es dazwischen dann ein brilliantes Best-Of aus dem Backkatalog: Egal ob "Every You Every Me" (1999), "Special K" (2000), "Black Eyed" (2001), "The Bitter End" (2003) oder "Song To Say Goodbye" (2006), die drei Briten präsentierten die
Gassenhauer taufrisch und mit viel Herzblut.
Im Zugabenblock donnerten dann unter anderem "Infra Red" und "Taste In Man" auf das Ring-Publikum - so brachial, dass ungläubiges Staunen und verzückt-leuchtende Augen, vermischt mit ohrenbetäubenden Ovationen und nicht enden wollendem Jubel die Kulisse für das Ende einer bemerkenswerten Show bildeten. Jetzt heißt es leider warten, bis die November-Tour der Band durch Deutschland beginnt.
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