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Pianist Ashley Hribar fasziniert das Publikum in Hummers Kultursalon

Autor: sergio | Erstellt am: 17.05.2010 | Gelesen: 1261
Kategorie: Musik - Kino & Entertainment | Bewertung: rateArateArateArateArateB
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(Online-Artikel.de) - Der australische Pianist zieht bei seinem Auftritt alle Zuhörer in seinen Bann und begeistert mit brillanter und überraschender Technik am Flügel mit Werken u.a. von Scriabin, Rzewski u. Grainger.

Ashley Hribar u. Gerhard Hummer/Carola Heider-Leporale
Ashley Hribar u. Gerhard Hummer/Carola Heider-Leporale
Bierbergen, 15. Mai 2010. Carola Heider-Leporale. Was soll man noch großartig sagen, ein Abend bei Gerhard Hummer im Kultursalon verspricht immer Konzertabende auf höchstem Niveau. Doch dieser Konzertabend setzte mal wieder neue Maßstäbe, als sich der australische Pianist Ashley Hribar dem Publikum als Vermittler zwischen den Musikwelten von Gestern, Heute und Morgen präsentierte. Von der ersten Sekunde seines Auftritts bis zum letzten Ton der 2. Zugabe zog er das Publikum magisch in seinen Bann. Im smarten "Denglisch" erklärte er den Zuhörern jedes einzelne Musikstück und deren Komponisten, darunter Werke von dem Scriabin, Bach, Rzewski, Grainger und Gershwin. Er weckte im Publikum die Neugier zu ergründen, wie es einem Pianisten mit so brillianter Technik nur möglich ist einem Flügel solch einen Klang und zum Teil ungewöhnliche Töne zu entlocken, bis hin zu dem Gefühl auf der Bühne stünde ein ganzes Orchester bei dem von Ahbez und Hribar bearbeiteten Stück "Fantasie" von Johann Sebastian Bach, bei dem der Künstler schon mal mehr als nur die Finger auf der Tastatur bewegte, was sehr großen Anklang fand. Der Höhepunkt des Abends, auch für den über 100 Jahre alten Flügel von Gerhard Hummer, war ohne Zweifel der unbeschreibliche "Winnsboro Cotton Mill Blues" von Frederic Rzewski, der die Geschichte einer Baumwollfabrik beschreibt. Dieses absolut anspruchsvolle Musikstück wurde von Ashley Hribar so exzellent vorgetragen, dass es an diesem Abend selbst den Gastgeber Gerhard Hummer nicht mehr auf dem Stuhl hielt. Zum Ende des 1. Programmteils gab es bereits tosenden Beifall für den Künstler. Die Begeisterung des Publikums steigerte sich mit jedem weiteren Stück des 2. Teils des Konzertes, dem "In Dahomey Cake walk Smasher" des australischen Komponisten Percy Grainger und der bekannten "Rhapsody in Blue" von Gershwin. Das Publikum verabschiedete den Pianisten nach 2 Zugaben mit ganz vielen Bravo-Rufen und tosendem Beifall.

Ashley Hribar, ein mehrfach Preis ausgezeichneter Pianist der sich seit 2009 auf seine Solo-Karriere konzentriert, hat seinen Weg gefunden. Er spielt mit absolut brillanter Technik, kraftvoll und energisch, gleichzeitig aber auch zärtlich und leise; alles ist im Fluss und wird ganz leicht dahin getragen. Sein Spiel hat sich geformt und er präsentiert sich am Flügel besser denn je, mit so viel Gefühl das man es in Worte kaum fassen kann. Ich habe bereits mehrfach über ihn berichtet und kann sagen, dass sein Konzert an diesem Abend sicherlich den einen oder anderen Besucher vor Begeisterung zu Tränen gerührt hat.

Ashley Hribar live - ein absoluter Hochgenuss!

Mein kleiner Tipp:
25. Juni 2010, 20 Uhr
Solo Piano Konzert mit Ashley Hribar
im SCHIMMEL Auswahlcentrum in Braunschweig
Friedrich-Seele-Straße 20, 38122 Braunschweig

Kartenverkauf: Tel.: 0531/8018-178
weitere Infos: www.ashleyhribar.com

Reportage: Carola Heider-Leporale
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